Jung-Detektive entdecken die Geheimnisse von Friedberg!

Die jungen „Spürnasen“ entdeckten am Sonntag manches Geheimnis ihrer Heimatstadt. Dafür sorgten Heinz Schrall (Mitte) und sein Team von der DJK Friedberg.
Friedberg: Friedberg |

Mit der „Aktion Spürnase“ gingen Kinder und Eltern auf Spurensuche rund um ihre Heimatstadt. Zum Nachmittag mit viel Bewegung und Miteinander hatte die DJK Friedberg aufgerufen.

„Alle Hilfsmittel sind erlaubt!“, stand auf den unterschiedlich schweren Fragebögen je nach Alter der Teilnehmer, von denen die jüngst acht, der älteste 13 Jahre war. Die „Marschpläne“ zu den einzelnen Stationen erhielten die rund 50 Jung-Detektive für ihre Entdeckungstour durch Friedberg gleich mit. Startpunkt war das Jugendzentrum, danach ging es u.a. in den Stadtpark, zur Herrgottsruh-Kirche, zum Schloss und in die Gassen und Plätze im Stadtzentrum.

Überall suchten Kinder, oft mit Unterstützung der zahlreich erschienenen Eltern, nach den Geheimnissen in ihrer Stadt. Von denen galt es viele zu entdecken, wie zum Beispiel das Schild mit einem „Friedbär-Kopf“ oder wer jetzt in der früheren Molkerei nahe der Polizeistation eingezogen ist. Anwälte sind es im letzteren Fall. „Wir haben meist gegoogelt“, gestehen Niklas Schmidt (13 Jahre) und Max Seyfried (12 Jahre). „Es war ja alles erlaubt!“, fügen sie hinzu.

Ältere Bürger kennen sich gut aus!

Aya Zedan (9 Jahre) verrät einen ganz besonderen Trick, wie man hinter die Geheimnisse von Friedberg kommt. Zusammen mit Freundin Lilly Kieche (8 Jahre) fragte sie ältere Bürgerinnen und Bürger, denn: „Die kennen sich besonders gut aus!“ Dem Veranstalter, Heinz Schrall, war das nur recht. „Nur so lernen sie Fragen zu stellen“, sagt der Sportpfleger der DJK Friedberg. Daher gab es auch absichtlich schwere Fragen bei der Spürnasen-Aktion, denn das fördere neben Bewegung für Körper und Geist auch das Miteinander. Manchmal halfen weder Smartphone noch Fußgänger, denn einigen Friedberger „Geheimnissen“ kam man durch Zählen oder genauem Hinsehen auf die Spur. So wissen die Jung-Detektive nun, wie viele Parkplätze es auf dem kleinen Parkplatz links vom Bahnhof gibt, nämlich 26, und welche Form der Turm links neben dem Eingang des Schlosses hat. Rechteckig ist er, stellten die Kinder fest. Vor lauter Rätseln kam manch einer auch so ins Schwitzen. Die Teilnehmer durften „ihre“ Stadt einmal ganz anders kennenlernen und legten dabei einige Entfernungen zurück.

Zur Erinnerung erhielten die Gruppenersten einen Pokal, und die „Spürnasen“ durften sich über Eisgutscheine freuen. Die Startgebühren wurden dem Friedberger Kinderheim gespendet.

Weitere Termine zu „Unsere Stadt bewegt sich“:

Die DJK führt unter der Leitung von Sportpfleger Heinz Schrall noch weitere Veranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen durch. Am 22. Oktober findet die große Quizshow "Friedberger Superhirne" in der Stadthalle Friedberg statt, bei der 12 Rateteams gegeneinander antreten und Prominente als „Telefon-Kandidaten“ mitspielen. Die Startgebühren fließen auch hier wieder an eine ausgewählte wohltätige Organisation in Friedberg. Anmeldungen werden unter Telefon 0821-603050 oder E-Mail: heinzschrall@arcor.de entgegengenommen.
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