Reise durch die Friedberger Zeit

Die Ausstellung besuchte auch Karin Wenninger, die beim zehnten Altstadtfest als Gitarristin mitmacht. Foto: Stöbich
Friedberg: Friedberg | Eine spannende Reise durch die Friedberger Zeit gibt es nicht nur beim Altstadtfest im kommenden Monat, sondern als Vorgeschmack schon jetzt bei einer interessanten Ausstellung. Im Atrium des Finanz- und Gesundheitszentrums am Sparkassenplatz sind zahlreiche Plakate und Prospekte, Fotos und Schautafeln, Münzen und Siegel von 1989 bis heute zu sehen. "Zu unserem zehnten Jubiläumsfest, das vom 8. bis 17. Juli stattfindet, können sich viele Friedberger auf den Bildern wiederfinden", sagt Kulturabteilungsleiter Frank Büschel.
Auch Karin Wenninger schaute sich die zahlreichen Fotos von der Badestube, den Cordonisten und anderen Mitwirkenden der vergangenen Jahre mit großem Interesse an. Als Gitarristin im Rothbauer-Ensemble war sie schon bei mehreren Altstadtfesten aktiv - natürlich im passenden Gewand, von dem sie sich gleich zwei selbst genäht hat. "Ich freu mich schon narrisch!", sagt sie und hat sich für die zehnte Friedberger Zeit frei genommen, um das bunte Treiben in vollen Zügen zu genießen.
Das Rothenberg-Ensemble brachte bei der Eröffnung mit Renaissanceklängen historische Atmosphäre in das moderne Atrium. Viele Besucher machten sich auf die Suche, ob sie selber oder Bekannte auf den Fotos zu entdecken sind. Bürgermeister Roland Eichmann betonte, wie wichtig die Veranstaltung für das Gemeinschaftsgefühl in Friedberg sei. Zu sehen ist die Ausstellung während der Geschäftszeiten der Sparkasse.
Außerdem kündigt Frank Büschel eine CD an, für die Friedberger Musikgruppen rund zwei Dutzend Titel aufgenommen haben. "Die Lieder reichen von den Kräuterweibern bis zu unseren singenden Zöllnern", sagt er. Diese musikalische Reise durch die Friedberger Zeit wird es als Gastgeschenk der Stadt, aber auch im freien Verkauf geben. Auch sonst ist im Juli in der autofreien Innenstadt wieder allerhand geboten: Die Besucher erwarten festlich gewandete Bürgersleut, Handwerker, Cordonisten, Gaukler, Musikanten, Nachtwächter, Schützen, Zöllner und natürlich jede Menge Schmankerl an den Verkaufsständen.
Der Festobolus für zehn Tage beträgt zehn, der Tageseintritt in die Friedberger Festzone fünf Euro. Kinder bis zwölf Jahre bezahlen keinen Eintritt, ebenso historische gekleidete Bürger im Gewand der Friedberger Zeit. Mit ihrer Veranstaltung, die alle drei Jahre stattfindet, erinnern die Friedberger an die Blütezeit der einstigen Uhrmacherstadt von 1680 bis 1780.
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