Rotes Kreuz startet zusätzliche Asylsozialberatung

Asylsozialberaterin Isabella Asam freut sich auf ihre neue Tätigkeit
„Manchmal muss man eben mit Händen und Füßen reden“

Isabella Asam ist das neue Gesicht der Asylsozialberatung des BRK im nördlichen Landkreis.
Die 31jährige Odelzhausenerin steht seit 1. August rund 180 Asylbewerbern in 21 dezentralen Unterkünften von Inchenhofen bis Pöttmes zur Seite. Die gelernte Heilerziehungspflegerin arbeitete nach ihrem Studium der sozialen Arbeit in Eichstätt zunächst drei Jahre in einer Münchner Kindertagesstätte in einem sozialen Brennpunkt. „Mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen zurecht zu kommen, ist für mich Alltag“ erklärt Asam. Somit ist sie für ihre neue Aufgabe bestens gerüstet, nicht zuletzt auch durch ihre Sprachkenntnisse in Englisch, Italienisch und Französisch. „Doch manchmal muss man eben mit Händen und Füßen reden“ erläutert Asam lächelnd. „Oder man nutzt ein Online-Wörterbuch, wenn man sich sonst nicht verständigen kann.“
Die Bereiche, in denen Isabella Asam den Flüchtlingen Hilfe bieten kann, sind äußerst vielfältig: Es geht um Unterstützung bei der Alltagsbewältigung in einem für viele Neuankömmlinge zunächst sehr fremden Land. Die Asylbewerber lernen ihre Rechte und Pflichten gegenüber Ämtern und Behörden kennen. Eine besondere Herausforderung ist der behutsame Umgang mit Menschen, die durch Kriegshandlungen oder Gewalterfahrungen während der Flucht traumatisiert wurden.
Neben den Flüchtlingen ist Frau Asam auch Ansprechpartner für die zahlreichen ehrenamtlichen Helferkreise, die sich für Asylbewerber engagieren.

Asylsozialberatung des BRK
Infos: Isabella Asam, Marktplatz 1, Inchenhofen,
Tel. 08257 41 79 99 90, asam@kvaichach-friedberg.brk.de
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