Seltenes historisches Uhrmacherwerkzeug

Bei der Übergabe des historisch seltenen Uhrmacherwerkzeugs durch den Gesamtvertriebsleiter der Firma Segmüller Reinhold Gütebier (Dritter von rechts), lauschten auch Uhrmachermeister Dieter Sanders (links) und Erster Bürgermeister Roland Eichmann (rechts) interessiert den Erklärungen von Museumsleiterin Dr. Alice Arnold-Becker (Zweite von rechts) zu den Raritäten. (Foto: Christine Wieser)
Ein seltenes historisches Uhrmacher-Werkzeug aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhielt das Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg von der Firma Segmüller geschenkt.

"Das Werkzeug stammt aus dem Nachlass eines Landsberger Uhrmachers, zu dessen Vorfahren der Friedberger Uhrmachermeister Johann Georg Löffler (1711 bis 1780) zählt. Ein Teil des in Augsburg hergestellten Werkzeugs gehörte Löffler. Der Uhrmacher hatte im Jahr 1739 Maria Franziska Kornmann (1714 bis 1769), die Tochter eines renommierten Friedberger Uhrmachers geheiratet", informierte Dr. Alice Arnold-Becker, Museumsleiterin im Museum Wittelsbacher Schloss Friedberg, während der Übergabe des Geschenks im Wert von 7400 Euro durch Reinhold Gütebier, Gesamtvertriebsleiter der Firma Segmüller.

Das Uhrmacherwerkzeug wird im Museum Wittelsbacher Schloss Friedberg ausgestellt. Zu den insgesamt acht Raritäten zählen die Räderschneidzeuge von Johann Melchior Wetschgi (1687 bis 1730) sowie von Leonhard Schulz - beide Werkzeuge wurden im 18. Jahrhundert in Augsburg hergestellt.

Die Werkzeuge aus den Materialien Messing und Eisen dienten zur Herstellung der Radzahnung. Zum Antrieb diente ein Feldbogen aus Fischbein. (Christine Wieser )
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