Vier Kapellen demonstrierten am vergangenen Samstag in der Friedberger Stadthalle eindrucksvoll die Bandbreite moderner Blasmusik

Dominik Bader von der Städtischen Jugendkapelle Friedberg verzauberte mit seinem Solo in dem Medley „Best of Rainhard Fendrich“ die Zuhörer. Foto: cb

Das 32. Bezirkskonzert des Bezirkes 14 im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) am vergangenen Samstag stand unter dem Motto „Gute Töne und Gute Taten“. Vier Kapellen brachten dabei die Friedberger Stadthalle zum Klingen und präsentierten ihr breit gefächertes Repertoire. Platz genommen hatten die Musiker der Musikkapelle Dasing, der Städtischen Jugendkapelle Friedberg, des Jugendorchester der Kolpingkapelle Mering und der Jugendkapelle der Bläserschule Paartal.

Zum Auftakt erbrachten sie dem Publikum gemeinschaftlich unter dem Dirigat von Andreas Thon (Bezirksdirigent) den „Musikantengruß“. Danach spielten die Orchester ihre Einzelbeiträge. Darunter waren Werke der symphonischen Blasmusik wie beispielsweise „Shaker Heights Fantasy“ von Philip Sparke oder aus dem klassischen Genre „The Second Waltz“ aus der Jazz Suite Nr. 2 von Dimitri Shostakovitch. Aber auch Filmmusik wie „Moment for Morricone“ oder die Titelmelodie der Kriminalserie „Hawaii Five-O“ und Musicals wie „Der König der Löwen“ standen auf dem Programm. Doch die Freunde der traditionellen Blasmusik kamen ebenso auf ihre Kosten.

Sichtlich stolz präsentierte der Bezirksvorsitzende Hans Rabl die Kapellen und wies auf deren musikalische Leistungen hin. So belegte zum Beispiel die Städtische Jugendkapelle Friedberg den 1. Platz beim Wettbewerb der Jugendkapellen in Ursberg in diesem Jahr und die Bläserschule Paartal nahm erfolgreich am Wertungsspiel teil und erreichte dabei 89,3 Punkte. Solche Leistungen sind möglich, da die Jugendarbeit intensiv arbeitet und „das tolle Ergebnis der Jugendarbeit können wir heute Abend bestaunen“, lobte Rabl die Vereine. Immerhin absolvieren jedes Jahr etwa 100 Jugendliche aus dem Bezirk Aichach-Friedberg die Bläserprüfungen des ASM. Alles in allem ist er sehr zufrieden mit den Leistungen und der Arbeit in seinem Bezirk. Gleichzeitig lädt er Interessierte ein, sich ehrenamtlich in der Bezirksvorstandschaft zu engagieren. „Neue Ideen und frisches Blut sind bei uns jederzeit willkommen“, erklärt Rabl.

Auf Eintrittsgeld hat der Verein an diesem Abend verzichtet. Stattdessen bat der Vorstand die Zuhörer um eine Spende. Das gesammelte Geld wird aufgeteilt und fließt zur Hälfte in einen guten Zweck und in die Jugendarbeit in Aichach-Friedberg. (cb)
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