Wittelsbacher Land: Bald begrüßen Schilder mit dem Logo der Region die Besucher

An der Straße zwischen Sielenbach und Wollomoos montierten (von links) Peter Wenhardt (Tiefbau), Daniela Eder (Wirtschaftsförderung/Tourismus), Landrat Dr. Klaus Metzger, Martin Leopold (Geschäftsführer Wittelsbacher Land Verein), Ramona Riederer (LAG-Managerin) und Heinz Geiling (Verkehrswesen) das Wittelsbacher Land-Schild. (Foto: Wittelsbacher Land e.V.)

Wer in das Wittelsbacher Land kommt, wird künftig an den Landkreisgrenzen von Schildern mit dem bekannten Logo begrüßt. Im Laufe des Sommers bringt der Wittelsbacher Land e.V. mit Unterstützung des Kreisbauhofs an insgesamt 85 Standorten das "Wittelsbacher Land"-Logo an, das Besucher willkommen heißt.

In einigen bayerischen Regionen begrüßen seit Jahren an Landkreisgrenzen Schilder mit den jeweiligen Regionalmarken. So entstand auch im Landkreis Aichach-Friedberg die Überlegung, an den bestehenden Landkreisschildern auch auf das Wittelsbacher Land hinzuweisen.
Den Beinamen "Wittelsbacher Land" trägt der Landkreis seit knapp zwei Jahrzehnten, mit dem Ziel die früheren Landkreise Aichach und Friedberg unter einem Dach zusammenwachsen zu lassen, das auf die Historie hinweist und Identität schafft. Um diese Gemeinsamkeit auch optisch zu verdeutlichen, wird die Idee nun umgesetzt.

Künftig begrüßt das Wittelsbacher Land-Logo an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen sowie an übergreifenden Gemeindestraßen. Die Aktion soll auf die Region aufmerksam machen und Touristen ansprechen, aber auch die Identifikation mit dem Wittelsbacher Land selbst im Landkreis stärken.

Historischer Hintergrund

Der Begriff „Wittelsbacher Land“ knüpft an die Geschichte der Region an. Die „Wiege Altbaierns“ ist auch die „Wiege der Wittelsbacher“. Die Wittelsbacher, die über 700 Jahre als Herzöge, Kurfürsten und Könige bayerische Geschichte prägten, hatten ihren Stammsitz in Oberwittelsbach bei Aichach. Der Ort gab dem Herrschergeschlecht somit seinen Namen.
Der Begriff „Wittelsbacher Land“ selbst entstand Mitte der 90er Jahre durch den Vorschlag des damaligen Dasinger Bürgermeisters Matthias Feiger. Diese Idee wurde von den Bürgermeistern des Landkreises und dem damaligen Landrat Theo Körner aufgegriffen. (pm)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.