Mit Herz und Hoffnung für die Zukunft Friedbergs

Treffpunkt am Bahnhof
 
Bürgermeister Eichmann erläutert zukunftsweisende Projekte

Mit ihrer traditionellen Neujahrswanderung am Dreikönigstag läuteten die Friedberger Sozialdemokraten das Jahr 2017 auch politisch ein.

Trotz frostigen Temperaturen begrüßten Ortsvorsitzende Ulrike Sasse-Feile und Erster Bürgermeister Roland Eichmann bei strahlendem Sonnenschein Gäste und Vereinsmitglieder am Bahnhofsvorplatz. Mit dem Ziel einige Zukunftsprojekte für Friedberg näher zu beleuchten und kennenzulernen ging es zunächst wenige Meter weiter zum Bahnhofsgebäude, wo Bürgermeister Eichmann zusammen mit Stadtrat Peter Feile die Pläne für die nähere Umgebung darlegte.

Ein Parkdeck zur Entlastung der zahlreichen Pendler steht dabei ebenso auf dem Wunschzettel, wie zusätzliche Abstellgelegenheiten für Fahrräder, die barrierefreie Gestaltung des Bahnhofsgeländes und möglicherweise sogar ein Fußgängersteg, der eine neue Verbindung zwischen den Ortsteilen Süd und der Innenstadt herstellen könnte. Geplant ist auch eine Neugestaltung der Treppenanlage am Bauernbräu, die erneuert und in der Sichtachse der Bahnhofstraße verbreitert ausgebaut werden soll was ein helles, freundliches „Eingangstor“ zur Altstadt eröffnen würde.

Weiter ging die „Wanderung“ entlang der Bahnhofstraße in Richtung Innenstadt, wo Eichmann die Überlegungen für eine andere Platzgestaltung am Kriegerdenkmal schilderte und den Abriss des Gebäudes und eine Neugestaltung des Denkmals zur Diskussion stellte. Zusammen mit einem neu gestalteten Vorplatz soll so ganzjährig ein sichtbares Gedenken für die Opfer von Terror und Diktatur ermöglichen werden.

Nach kurzer Erläuterung der gegenwärtigen Diskussion zu Plattenbelag, Bordsteinen und zur Situation bei der Vermietung von Geschäftsräumen in der Bahnhofstraße zogen die Genossen und ihre Gäste weiter in Richtung des im Umbau befindlichen Wittelsbacher Schlosses.

Neben dem bekannten städtischen Heimatmuseum und dessen Arbeitsräumen sollen hier in naher Zukunft kleinere und größere Räumlichkeiten entstehen, die attraktive neue Möglichkeiten für Veranstaltungen aller Art eröffnen. Auch rund um Friedbergs Renaissanceschloss ist mit der Gestaltung des Schlossweihers zu einer zum Verweilen einladenden Grünanlage ein wichtiger Eckpfeiler des neuen Schlossquartiers gesetzt worden. In diesem Frühjahr wird der Bereich zusätzlich aufgewertet mit „Schloss“-Liegen, die vom SPD Ortsverein gesponsert werden.

Eine bessere Wegeverbindung samt neuer Treppenanlage direkt zum Friedberger Berg soll ebenso auf den Weg gebracht werden, wie ein neuer Spielplatz mit Spielgeräten, die historischen Friedberger Gebäuden nachempfundenen werden und so schon den Kleinsten die altbayerische Herzogstadt und ihre Historie spielerisch näherbringen.
Abschließend wurde ins Altstadtcafé Weißgerber eingekehrt, wo Eichmann bei Kaffee und Kuchen anhand von detaillierten Plänen das Gesehene und Versprochene noch einmal visualisierte und die Fragen der neugierigen Friedbergerinnen und Friedberger beantwortete.

Ausblicke auf die Nahverkehrsplanung der nächsten Jahre wurden ebenso besprochen, wie die erzielten Erfolge und weiteren Pläne des SPD Ortsvereins um Vorsitzende Ulrike Sasse-Feile und ihre Stellvertreterin Tamara Greber. Im letzten Jahr konnten die Sozialdemokraten beispielsweise ihre Vorstellungen zu neuen Fahrradstellplätzen in der Innenstadt durchsetzen. Auch den gegenwärtigen Einsatz zweier mobiler Geschwindigkeitsmessgeräte in der Ludwigstraße verbuchen die Friedberger Genossen mit als ihren Erfolg. Deren Vorstandsmitglied Reiner Teuber legte erst im vergangenen Jahr ein umfangreiches Konzept für Friedbergs zentrale Durchgangsachse vor, das unter anderem auch den Einsatz solcher Vorrichtungen forderte.

„Wir sind zuversichtlich, die Aufenthaltsqualität in der Ludwigstraße in den nächsten Jahren noch zu steigern“, zeigt sich Sasse-Feile motiviert für die kommende Arbeit und betont die bisherige „gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung“. Mit den zuvor geäußerten zukunftsweisenden Worten eines Gastes verabschiedete sie die Zuhörerinnen und Zuhörer dann nach Hause: „Wir sind guter Hoffnung die anstehenden Projekte gut umzusetzen!“
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