Südufer-Festival am Friedberger See: Stadtrat beschließt strenge Regeln

Das Südufer-Festival soll am Friedberger See stattfinden - allerdings ohne hochprozentigen Alkohol. (Foto: Marianne Stenglein / Symbolbild)

Beim großen Südufer-Festival am Friedberger See wird es keinen hochprozentigen Alkohol geben. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung auf einen Dringlichkeitsantrag der Grünen hin beschlossen.

Claudia Eser-Schubert sagte, für das bevorstehende Jugendfestival, zu dem am 21. und 22. Juli tausende von Teilnehmern erwartet werden, müssten dieselben Regeln gelten wie bei der Tiefgaragenparty am Faschingsdienstag. Auch Thomas Kleist (CSU) betonte in der Diskussion: "Die Stadt hat Vorbildfunktion, deshalb unterstützen wir diesen Antrag 100-prozentig." Dagegen meinte Bürgermeister Roland Eichmann, man solle die Kirche im Dorf lassen: Bei anderen Festen werde die Bar schon am Mittag geöffnet. Auf jeden Fall sei beim Südufer-Festival der Jugendschutz gesichert; es gebe am Eingang des umzäunten Areals Taschenkontrollen, außerdem dürfen die Gäste keine eigenen Getränke aufs Seegelände mitnehmen. Am Eintritt wird jeder Besucher ein Armband bekommen, das je nach Alter unterschiedliche Farben aufweist.

Cocktails ohne Wodka

Cocktails dürfen laut Eichmann nur aus bestimmten Zutaten bestehen, ohne Wodka, Gin oder ähnliches. Wolfgang Rockelmann wies im Stadtrat auf Sicherheitsprobleme hin, denn eine der beiden Bühnen steht im Wasser. Sicherheitsleute am Ufer des Friedberger Sees sollen Betrunkene davon abhalten, ins Wasser zu gehen. Ufer und Wasser werden teilweise ausgeleuchtet und Boote der Wasserwacht patrouillieren. Bei der Tiefgaragenparty am Faschingsdienstag gilt eine städtische Satzung für die ganze Altstadt. Der Grund dafür war aber nicht der Jugendschutz gewesen, sondern es hatte Alkoholexzesse mit schwerwiegenden Folgen gegeben. Im Gegensatz zum Jugendfestival ist das Gelände beim Fasching nicht eingezäunt. (Peter Stöbich )
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