Handball: Friedberg erwartet Erlangen

Die erste Mannschaft des TSV Friedberg kehrt nach drei Wochen wieder für ein Pflichtspiel in die TSV – Halle zurück. Am Samstag ist ab 20 Uhr die zweite Mannschaft des HC Erlangen zu Gast.

Die Reserve des Zweitligisten, bei dem die früheren Friedberger Jonas und Niko Link aktiv sind, ist eine sehr junge Mannschaft mit großem Potential. Die Franken nutzen ihr Team in der Bayernliga, um den vielen jungen Talenten im Verein eine Chance zu bieten, sich weiterzuentwickeln und sich zu empfehlen.

Erlangen spielt eine sehr stabile 6 – 0 – Abwehr. Die Mannschaft hat sehr starke Einzelspieler und ist von jeder Position aus torgefährlich. Egal ob durch ihre individuelle Klasse oder im Zusammenspiel, Erlangens Offensive stellt für jede Deckung eine große Herausforderung dar. In der letzten Saison war die Friedberger Zweite zweimal chancenlos gegen den HC.

Der TSV hat zwei neue Ausfälle zu beklagen. Neben dem an der Hand verletzten Peter Haggenmüller werden Daniel Okyere und Stefan Knittl am Samstag fehlen. Okyere hatte einen Arbeitsunfall, Knittl musste an der Hüfte operiert werden und wird drei bis vier Wochen pausieren. Für den TSV geht es nach dem Sieg im Derby gegen Haunstetten und der einen spielfreien Woche darum, wieder in den Rhythmus zu finden.

Das Duell gegen den Dritten der Bayernliga ist da eine echte Standortbestimmung. Friedberg, das die letzten beiden Heimspiele verloren hat, geht mit viel Schwung in diese Partie. Trainer Manuel Vilches – Moreno, seit kurzem Vater einer Tochter, hat sich auf jeden Fall viel vorgenommen: „Nach längerer Pause kehren wir wieder ins unsere Halle zurück. Nach den Niederlagen gegen Unterhaching und Coburg sind wir für dieses Heimspiel besonders motiviert. Erlangen hat aber eine sehr interessante Mannschaft. Das Duell zweier sehr junger Teams wird bestimmt ein gutes Handballspiel. Hoffentlich können wir wieder viele Fans in der Halle empfangen und ihnen einen Sieg bringen.“


Die Friedberger Zweite muss am Samstag ab 14 Uhr ran. Dann empfängt sie den Fünften aus Herrsching in der TSV – Halle. Die Handballer treffen auf einen Gegner, der erst durch zwei Niederlagen am Stück aus der Spitzengruppe herausgefallen ist. Vor den Pleiten gegen den ASV Dachau und Ottobeuren hatte Herrsching kein Spiel verloren und war ganz oben mit dabei. Darum wird der TSV Friedberg am Samstag in der Rolle des Außenseiters sein.

Die Herzogstädter haben nach über der Hälfte der Hinrunde nur einen Saisonsieg geschafft und sind darum in der Tabelle stark unter Druck. Jedes Spiel ist wichtig, denn Friedberg braucht Punkte, um sich vom Tabellenende abzusetzen. Gegen Herrsching kann die Mannschaft mit allen Kräften planen.

Co – Trainer Christoph Handelshauser erwartet ein schweres Spiel: „Wir müssen es schaffen, vorne gefährlich aufzutreten. Es darf uns nicht wieder passieren, dass wir eine Phase im Spiel erwischen, in der wir lange nicht mehr ins gegnerische Tor treffen. Das war in den letzten Spielen oft der Grund für die Niederlage. Mit Kampf und Leidenschaft müssen wir dagegen halten, denn der Gegner ist auf jeden Fall favorisiert. Herrsching hat zuletzt zweimal verloren, darum sind die Gäste noch gefährlicher.“


Domenico Giannino (gia)
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