Handball: TSV Friedberg mit erstem Punktverlust

Die Friedberger Erste hat ihren ersten Punktverlust in der Bayernliga hinnehmen müssen. Beim 23:23 (12:12) in Allach konnten die Handballer nicht überzeugen.

Friedberg war vor dieser Partie mit drei Siegen aus drei Spielen in der Spitzengruppe der Bayernliga. Allach hingegen hatte alle Spiele verloren, auf dem Papier waren die Herzogstädter daher klar favorisiert. Aber das sagt wenig aus im Handball: Friedberg begann schwach, zu viele Unkonzentriertheiten in der offensiven Deckung gestatteten es den Gastgebern, früh mit 2:5 in Führung zu gehen.

Trainer Manuel Vilchez – Moreno hatte so einen Verlauf befürchtet: „Am Samstag haben wir zum ersten Mal nicht voll konzentriert angefangen in der Saison. Ich habe meine Spieler vorher gewarnt, dass wir uns von der Tabellensituation nicht blenden lassen dürfen. Aber die Jungs haben sich zu nachlässig präsentiert. Wir sind schlecht gestartet, haben uns defensiv dann aber gesteigert. Vorne jedoch haben wir über das gesamte Spiel viel zu viel liegen gelassen.“

Nachdem der TSV auf seine defensivere 6 – 0 – Formation umgestellt hatte, klappte die Abwehrarbeit tatsächlich besser. Aber es sollte bis weit in den zweiten Durchgang hinein andauern, bis die Gäste sich erste leichte Vorteile erarbeiten konnten. Zehn Minuten vor dem Ende führte Friedberg erstmals etwas deutlicher mit 21:19.
„Als wir dann führten, haben uns drei Zeitstrafen in acht Minuten wieder zurückgeworfen“, sagte Vilchez – Moreno. „So konnte Allach ausgleichen. Danach schafften wir es nicht mehr, wegzuziehen. Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben nicht gut gespielt, aber immerhin nicht verloren. Für den Samstag zu Hause gegen Unterhaching müssen wir aber deutlich zulegen.“

Mit der bislang schwächsten Saisonleistung ist die Friedberger Zweite in Ottobeuren untergegangen. Das 18:32 (6:18) kam durch eine völlig verhauene erste Hälfte zustande.
Co – Trainer Christoph Handelshauser erwartet eine Steigerung: „Dieses schlimme Spiel müssen wir schnell abhaken. Vor der Pause ist uns sehr wenig gelungen. In dieser Woche arbeiten wir im Training sehr hart daran, die Fehler aus dem letzten Spiel abzustellen, damit wir uns am Wochenende wieder besser präsentieren können. So ein miserabler Auftritt soll uns nicht nochmal passieren, das können wir viel besser.“

Die Kissinger Damen geraten nach der zweiten Niederlage in Folge langsam in Bedrängnis. Die 22:25 (13:10) in Taufkirchen gaben die Handballerinnen eine deutliche Führung noch her.
Bei Trainerin Sandy Mair schrillen langsam die Alarmglocken: „Diese unnötige Niederlage wirft uns weit zurück. Jetzt müssen wir aufpassen, dass wir nicht ganz unten rein rutschen. Das nächste Heimspiel gegen Landshut müssen wir gewinnen, sonst sieht es langsam düster aus.“
Domenico Giannino (gia)
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