Bomben in der Nähe des Gefängnisses? Polizei meldet Kampfmittelbeseitigung

In der Nähe der JVA Gablingen befinden sich möglicherweise Kampfmittel im Erdreich. Die Polizei will diese nun freilegen, identifizieren und nach Möglichkeit bergen. (Foto: Symbolbild/ Christoph Maschke)

Bodenuntersuchungen im Bereich der Paul-Klee-Straße haben ergeben, dass sich in einem angrenzenden Feld in der Nähe der JVA Gablingen möglicherweise mehrere Kampfmittel im Erdreich befinden könnten. Aus diesem Grund werden am Mittwoch, ab 13 Uhr, die einzelnen Gegenstände freigelegt, identifiziert und soweit möglich geborgen.


Sollte bei den georteten Gegenständen tatsächlich eine Bombe gefunden werden, so sind zur Bergung aus Sicherheitsgründen weiterreichende Maßnahmen notwendig. Dabei könnte es zu Absperrungen und Räumungsmaßnahmen kommen.

Die konkreten Maßnahmen können erst nach der Freilegung bzw. Identifizierung der im Boden befindlichen Gegenstände benannt werden. Unter Umständen muss sich die Bevölkerung an diesem Tag darauf einstellen, dass sie ihre Anwesen beziehungsweise Arbeitsstätten, während der Dauer der Maßnahmen verlassen müssen. In diesem Fall würde die Räumung der betroffenen Gebiete durch die Polizei in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und den Rettungsdiensten erfolgen. Zudem werden dann kurzfristig Aufenthaltsräume für evakuierte Personen bereitgestellt.

Die Polizei bittet um Verständnis, dass weitere Informationen erst sehr kurzfristig veröffentlicht werden können. Dazu wird am Mittwoch durch die Polizei ein Informationstelefon, Telefonnummer 0821/323-1097 eingerichtet und zu den gewöhnlichen Geschäftszeiten betreut.
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