Gruselgeschichten - Wühlmäuse des Gablinger Gartenbauvereins schnitzen Kürbislaternen

Bild Josef Fink: Mit großem Eifer beim Kürbisschnitzen
Während wir am 1. November an die Heiligen und die Verstorbenen denken, gibt es zu diesem Datum allerlei Bräuche und Geschichten. Die Wikinger vertrieben mit gruseligen Verkleidungen die bösen Geister. In Südamerika besänftigt man die Verstorbenen mit Geschenken. In Irland und später auch in Amerika erinnert man sich an den Halunken Jack Oldfield, der mit seiner Rübenlaterne im Dunkeln zwischen Himmel und Hölle umherwandern muss. In abgewandelter Form feiern nun auch bei uns die Kinder „Halloween“. Und so brachten Ende Oktober 20 Wühlmäuse große und riesengroße Kürbisse mit in den Werkraum der Schule. Mit Feuereifer gingen sie daran, Kürbislaternen zu schnitzen. Einen Deckel abzuschneiden war ja noch ganz einfach. Aber dann beim Aushöhlen war Geduld gefragt und manch einer stöhnte beim Entfernen der glitschigen Fasern und unzähligen Kerne. War das geschafft, konnte endlich mit dem Gestalten des Gruselgesichts begonnen werden. Das Ergebnis war beeindruckend. Jedes Kind hatte ganz eigene Ideen umgesetzt. So gab es freche, lustige, freundliche und gruselige Exemplare zu bestaunen. Beim Fotoshooting zeigten die Kinder stolz ihre Kunstwerke, die bestimmt oft in den düsteren Novembernächten leuchten werden.

Annelise Trettwer
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