Open-Air-Konzert mit Dudelsack-Klänge

Die Dudelsack-Gruppe "Claymore Pipes And Drums" wartete mit stimmungsvollen Titeln auf. Foto: privat

Das Jugendblasorchester Lützelburg wartet beim Open-Air-Jubiläumskonzert mit nicht alltäglichen Tönen auf. Viel Beifall für das Quartett "Claymore Pipes And Drums".

Dass das Vororchester des Lützelburger Jugendblasorchesters musikalisch auftrumpfen kann, hat sich längst herumgesprochen. Jetzt wurden die jungen Musikanten dafür auch vor Ort geehrt. Beim Open-Air-Konzert anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Klangkörpers auf der Freilichtbühne wurden sie für ihr hervorragendes Abschneiden bei den jüngsten Wertungsspielen in Ellgau geehrt.

Das Vororchester hatte dort in der Unterstufe das beste Ergebnis erzielt. Es erhielt für sein Vorspiel die Wertung "ausgezeichneter Erfolg". Angela Ehinger, die Vorsitzende des Bezirks 15 im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM), zeigte sich von der Leistung der jungen Musiker beeindruckt. Sie äußerte sich zuversichtlich, dass "diese schöne Veranstaltung nicht die letzte ihrer Art bleiben würde".

Und so gestaltete das Vororchester unter der Leitung von Stefan Vogl das Open Air unter dem Motto "Blasmusik vom Feinsten" erfolgreich mit. Los ging es exemplarisch mit dem Marsch "A Good Start".

Im Anschluss an das Vororchester unterhielt das Jugendblasorchester unter der Stabführung von Ulrich Fischer mit einem stimmig ausgewählten Programm. Stücke wie "Arsenal", "Fate Of The Gods", "New York Overture" und "Sa Musika" begeisterten die Zuhörer. Viel Beifall gab es auch für Titel wie "Concerto D'Amore" und "Moment For Morricone".

Das Blasorchester hat aber auch faszinierende Solisten in seinen Reihen. Bei dem Stück "When I Walk Alone" begeisterte Johannes Schönborn an der Posaune. Der Trompeter Christian Heinz zeigte sein eindrucksvolles Können bei "Cherry Pink".

Sophia Reitmeier und Jonas Anderle moderierten die Veranstaltung witzig und charmant und gaben dabei allerlei Episoden aus dem Vereinsleben des Jugendblasorchesters zum Besten: So erfuhr das Publikum, dass die Musiker sich einmal beim Geocaching verlaufen haben. Auch die vergangenen Erfolge wie das gute Abschneiden bei Wertungsspielen oder den zweiten Platz beim Blasmusikwettbewerb wurden stolz erwähnt.

Kaum war der letzte Ton verklungen, als die Zuhörer fremdländische Töne vernahmen: Von vier Fackelträgern begleitet marschierte die vierköpfige Dudelsack-Formation "Claymore Pipes And Drums" auf die Freilichtbühne und bot zusammen mit dem Orchester stimmungsgemäß die Titel "Amazing Grace" und "Highland Cathedral" dar.

Der Konzertabend endete mit einem langanhaltenden und begeisterten Applaus des Publikums.
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