Rudi Tausend kündigt letzte Amtszeit an

Die Führungsriege des Fanclubs Red-White Glammhogga: (vorne von links) Anja Meyer, Präsident Rudi Tausend, Inge Sitte und Yvonne Kodmeir sowie Foto: pm

Rudi Tausend erneut zum Präsidenten des FC-Bayern-Fanclubs Red-White Glammhogga gewählt. Doch nach dieser Amtsperiode sei Schluss, teilt er mit.

Beim örtlichen FC-Bayern-München-Fanclub Red-White Glammhogga gibt es an der Führungsspitze keine Änderungen. Bei den turnusgemäß abgehaltenen Neuwahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Theaterheim in Lützelburg votierten die Mitglieder einstimmig für Rudi Tausend als Vereinspräsidenten. Damit geht der Wiedergewählte in seine siebte Amtsperiode.

Auch die Wahl des restlichen Präsidiums brachte keine großen Überraschungen. Manuel Tausend steht dem Vorsitzenden weiterhin als Stellvertreter zur Seite.

Bestätigt wurde auch Yvonne Kodmeir als Schatzmeisterin. Neu im Amt als zweiter Kassierer ist dagegen Pius Kaiser. Schriftführerin bleibt Anja Meyer. Als zweite Schriftführerin wurde Inge Sitte gewählt. Die Führungsriege komplettieren die Beisitzer Jo Ehinger, Jo Hammer und Marc Sisa sowie erstmals Sepp Fuß. Die Position der Revisoren wird von Erwin Kuchenbaur und Manuela Hammel ausgefüllt.

Verabschiedet wurden das Gründungsmitglied Benni Nescholta und der bisherige zweite Kassierer Andi Hammel, der aus beruflichen Gründen zu keiner weiteren Kandidatur antrat.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Rudi Tausend auf den Umzug vom Siedlerhof ins Theaterheim als "neue Heimat" des Fanclubs und auf diverse Busfahrten in die Münchner Allianz-Arena ein. Als Höhepunkt bezeichnete er den Besuch von Fußball-Weltmeister Jerome Boateng.

Großes soziales Engagement

Breiten Platz widmete der Präsident auch dem sozialen Engagement des Fanclubs für krebskranke Kinder. Aus dem Spendenerlös von über 8000 Euro habe der Verein zahlreiche Aktionen wie die Unterstützung der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebshilfe, Pizza-Essen auf der Kinderkrebsstation am Augsburger Klinikum sowie Fahrten mit von der Krankheit betroffenen Kindern in die Allianz-Arena finanziert.

Revisor Erwin Kuchenbaur bestätigte in seinem Bericht "akribisch geführte Finanzen". Der Versammlung konnte er einen ausgeglichenen Kassenstand präsentieren.

Zeit für Neuaufstellung

Die jetzige Amtszeit ist für Rudi Tausend die letzte. Nach Ablauf der Saison sei er 70 Jahre alt, meinte er. Dann stehe er nicht mehr als Präsident zur Verfügung. Diese Entscheidung wollte er bereits jetzt den rund 420 Vereinsmitgliedern mitteilen, damit der Club genügend Zeit für eine Neuaufstellung habe. Diese Neuorientierung werde er tatkräftig unterstützen, um ein gut bestelltes Haus zu hinterlassen, betonte er.
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