„Tun, was der Tag verlangt“ – Ausflug des Gablinger Gartenbauvereins nach Gars am Inn

Gablinger Gartler im Kloster Gars am Inn
Entsprechend dem Zitat von Pater Kaspar Stanggassinger „Tun,was der Tag verlangt“ stiegen über 50 Mitglieder des Gablinger Gartenbauvereins in den komfortablen Bus, der sie zu einem Ausflug nach Gars am Inn brachte. Nach zweistündiger Fahrt bei schönem Wetter gab es zunächst für alle Teilnehmer zur Stärkung eine Brotzeit. Dann wurde das berühmte Redemptoristen-Kloster Gars besichtigt. „Redemptor“ kommt aus dem Lateinischen und heißt Erlöser.

Klosterführung mit Bruder Ulrich

Geführt wurde die Gruppe von Bruder Ulrich, der viele Jahre schon als Gärtner im Kloster arbeitet. Er informierte sehr kompetent über die Geschichte des Klosters, das 768 gegründet und 1858 von den Redemptoristen übernommen wurde. Der berühmteste Pater ist Kaspar Stanggassinger, der 1899 verstarb und 1988 selig gesprochen wurde. Sein Grab befindet sich in der imposanten Pfarr- und Klosterkirche Gars. Bruder Ulrich zeigte den Ausflüglern diese Kirche mit einem interessanten Friedhof und dem sehr schönen Klostergarten. Im Bereich des Klosters befinden sich auch ein Gymnasium und Räume für Lehrerfortbildungen. Dann ging es zum 2008 neu gestalteten Kräutergarten mit über 180 verschiedenen Kräutern. Die Führung endete in der großen klostereigenen Gärtnerei. Sie ist das Herzstück des Klosters und beinhaltet ein riesiges Sortiment an Blumen und Pflanzen. Viele Gartler nutzten dieses Angebot und kauften kräftig ein. Nach der Führung gab es ein Mittagessen im Kloster-Cafe neben dem idyllischen Kräutergarten.

Beim "Moyer Hof" in Aschau am Inn

Zum Abschluss des Ausfluges wurde noch der „Moyer Hof“ in Aschau am Inn besucht. Unter dem Motto „Willkommen im Grünen“ gibt es dort einen Hofladen mit hochwertigen Deko-Artikeln. Im Bauern- und Biergarten stärkten sich die Ausflügler mit Kaffee und Kuchen, bevor es wieder zurück nach Gablingen ging. Der Vereinsvorsitzende Josef Fink bedankte sich bei allen Helfern des Ausflugs und beim Busfahrer Stefan. „Es war ein schöner Ausflug“, war die einhellige Meinung der Teilnehmer, die sich schon auf eine Fahrt im nächsten Jahr freuen.
Walter Trettwer
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