Energieeffizienz als Ziel

Sieben Unternehmen beteiligen sich am Energieeffizienz-Netzwerk im Industriepark Gersthofen: (von links) Thomas Fenner (Arizona), Alexander Schütz (IGS Netze), Andrej Ischkow (MVV Enamic IGS), Christoph Gutmann (CABB), Bruno Fessler (BFE) als energietechnischer Berater, Uwe Geiger (Clariant), Herbert Rauscher als Moderator und Michaela Baumann (beide MVV Enamic IGS) sowie Friedrich Rebelein (SGL Group. Foto: Ingrid Knöpfle

Das „Gersthofer Energieffizienz-Netzwerk Industrie“ (GEENI) hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam Energieeinsparpotenziale zu erkennen, die daraus gewonnenen Synergieeffekte zu nutzen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Das ging bei der Gründungsveranstaltung der von MVV Enamic IGS initiierten GEENI im Industriepark deutlich hervor. Nur so sei es möglich, die CO2-Bilanz zu verbessern und Energiekosten dauerhaft zu reduzieren, meinte dazu deren Geschäftsführer Heinz Mergel.

Die MVV Enamic IGS sehe sich als Energiedienstleister und Betreiber des Industrieparks in einer besonderen Verantwortung, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Deshalb auch das Engagement des Netzwerkträgers. Grundlage für das neue Netzwerk sei die im Dezember 2014 von der Bundesregierung mit den führenden Wirtschaftsverbänden vereinbarte Initiative zur Bildung von 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland bis zum Jahr 2020.

Sieben Partner

GEENI gehören derzeit sieben Netzwerkpartner an. Drei davon - Arizona Chemical, CABB und Clariant - sind Chemieproduzenten aus dem Industriepark Gersthofen. Hinzu kommen die Dienstleister Bilfinger Maintenance, IGS Netze und MVV Enamic IGS als Netzwerkträger. Als Industriepark-externer Teilnehmer beteiligt sich außerdem die SGL Group aus Meitingen. Die Netzwerkteilnehmer treffen sich vier Mal im Jahr über einen definierten Zeitraum von drei Jahren.
„Vorteile der übergreifenden Zusammenarbeit sind unter anderem ein zielgerichteter Erfahrungsaustausch, die Lösung komplexer Aufgabenstellungen durch professionelle Unterstützung sowie die Einsparung von Energiekosten und die Reduktion des CO2-Ausstoßes“, heißt es in der Medieninformation weiter. Und: Die Expertenrunde stehe weiteren Netzwerkpartnern offen. (spr/pm)
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