Bürgermeister Michael Wörle zeichnet fünf aktive Feuerwehrleute für 40-jährigen Dienst im Löschwesen aus

Wichtig für die Gesellschaft: Die Feuerwehr engagiert sich mit Zeit und Können für die Bürger. Foto: privat

Gleich fünf hochkarätige Jubilare ehrte die Stadt Gersthofen. Sie wurden von Bürgermeister Michael Wörle im Rahmen einer Feier im Strasser-Bürgersaal für 40 Jahre aktiven Dienst im Löschwesen ausgezeichnet. Musikalisch wurde der Ehrenabend von der närrischen Feuerwehrkapelle und der Papa-Lipp-Combo umrahmt.

Die goldene Feuerwehr-Ehrenspange des Freistaats Bayern und die silberne Ehrennadel der Stadt Gersthofen erhielten Erwin Pehmer (Gersthofen), Walter Liepert und Edwin Hornung (beide Batzenhofen), Herbert Holzapfel (Hirblingen) und Erwin Lutz (Edenbergen). Letzterer ist seit mehreren Jahren auch Feuerwehrarzt des Landkreises.

Auch Pensionäre, die nicht mehr im aktiven Feuerwehrdienst stehen, wurden mit „Gold“ geehrt: Andreas Kraus, Lorenz Mayer (beide Gersthofen), Peter Kuchenbauer (Hirblingen) und Reinhold Lorenz (Batzenhofen).

Der Bürgermeister stattete den Geehrten Dank und Respekt ab. Er verwies darauf, dass die Gersthofer Feuerwehren im vergangenen Jahr insgesamt zu mehr als 300 Einsätzen ausrücken mussten. Unter diesen Alarmierungen waren 27 Brände.

Geehrt wurden ferner Brandschützer mit einer zehnjährigen Dienstzeit: Moritz Erber, Andre Läuter, Thomas Bühler, Alexander Holzapfel, Andreas Mayer, Wolfgang Mayer, Quirin Müller, Klaus Durz, Maximilian Ritter, Birte Grüter, Josef Mielach, Christoph Brem, Ulrich Völk, Irina Erbel und Justina Lutz. Sie erhielten die Ehrenmedaille in geschwärzter Ausführung.

Auf einen 20-jährigen Einsatz im Löschwesen blickten Marco Bartholomä, Stefan Staudenmeier, Thomas Rößle, Sven Lorenz, Martin Kugelmann, Tobias Ehinger, Andreas Moser, Jochen Kreißl, Markus Kammerer, Thomas Pecher, Jürgen-Eberhardt Erdmann, Markus Spengler, Reinhard Lorenz, Christian König, Johannes Seitz und Reinhard Lorenz. Sie erhielten die Ehrenspange in Bronze.
Mit „Silber“ wurden Michael Braun, Roland Schalk, Reinhold Dantele, Günter Bugar, Bernhard Happacher, Jakob Hintermayer, Markus Brem, Manfred Schröttle, Holger Graf und Stefan Rößle ausgezeichnet.

Existenzielle Bedeutung

Das Stadtoberhaupt machte darauf aufmerksam, dass die Freiwilligen Feuerwehren in Gersthofen und den Stadtteilen von existentieller Bedeutung seien. Er erinnerte auch daran, dass die Feuerwehren erheblich zum gesellschaftlichen Leben vor Ort beitrügen.

Ausdrücklich dankte der Rathauschef auch den Familienangehörigen. Ohne deren Verständnis und Entgegenkommen wäre der Einsatz in dieser Form nicht möglich, betonte er. Gleichzeitig appellierte Wörle an die Arbeitgeber, Beschäftige im Feuerwehrdienst engagiert zu unterstützen. (spr)
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