Ein "rotes" Wochenende

Die Gersthofer Feuerwehr präsentierte beim Tag der offenen Tür auch ihre neu erworbenen Fahrzeuge. Foto: Günter Bugar

Der Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Gersthofen im Gerätehaus an der Donauwörther Straße war rundum ein voller Erfolg. Zu diesem Resümee kamen sowohl Kommandant Wolfgang Baumeister als auch Vereinsvorsitzender Bernhard Happacher. Beide hoben vor allem die große Besucherresonanz hervor.

Zu sehen waren auch die drei neuen Fahrzeuge, die die Brandschützer erhielten und die zwei Tage zuvor feierlich gesegnet wurden. Dabei handelte es sich um einen Gerätewagen für die Logistik, einen Rüstwagen und einen Gerätewagen Sonderlöschmittel/Umwelt. Die Anschaffung der Fahrzeuge schlug mit rund einer Million Euro zu Buche. Die Feuerwehr Gersthofen verfüge damit über modernste Einsatzgerätschaften zur technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung, hatte Bürgermeister Michael Wörle bei der Übergabe aufmerksam gemacht.
Beim Tag der offenen Tür nutzten rund 2.000 Besucher ausgiebig den Blick hinter die Kulissen der Feuerwache. Vor allem für die Kleinen gab es viel zu sehen und auch auszuprobieren. Das Gerätehaus, die Schläuche, die Uniformen, das technische Gerät, die Löschfahrzeuge und die verschiedenen Einsatzszenarien faszinierten besonders. Von Letzteren waren auch die Großen angetan.

Nachgestellte Szenen

Dazu trugen unter anderem eine Ölexplosion, ein Chemieunfall und die Befreiung von eingeklemmten Personen in Autowracks bei. Bei allen nachgestellten Szenen kam es auf das Knowhow, die Schnelligkeit und das Geschick der Floriansjünger an.
Für Baumeister und Happacher sind Veranstaltungen wie der Tag der offenen Tür besonders wichtig. Sie seien nicht nur Werbung für die Feuerwehr, sie würden auch viel zum Verständnis für die Hilfsorganisation beitragen. Zudem würden Aktionen wie diese, die verschiedenen Aufgaben der Floriansjünger verdeutlichen. „Wir übernehmen immer mehr Aufgaben, die über die Brandbekämpfung hinausgehen“, so Happacher. (spr)
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