Vereinsfahne in neuem Glanz

Die Vereinsfahne der Freiwilligen Feuerwehr erstrahlt in neuem Glanz. Foto: privat

Die Freiwillige Feuerwehr Batzenhofen sah sich in der Pflicht, einst Angeschafftes zu erhalten und für die nächsten Generationen weiterzugeben. Auch Vorsitzender Stefan Langer war davon überzeugt, ein Schmuckstück wie die Vereinsfahne zu restaurieren und der Nachwelt zu erhalten. Nun ist sie nach der Restauration wieder in den Gersthofer Ortsteil zurückgekehrt.

Die Floriansjünger, die eine eigene Einheit innerhalb der Stadt Gersthofen bilden, blicken auf eine 141-jährige Tradition zurück. 1875 wurde die Feuerwehr, in der heute rund 50 Aktive tätig sind, gegründet.
Die Vereinsfahne hat noch keinen so langen Bestand. Sie geht auf das Jahr 1965 zurück. Damals zollte der Verein damit den zahlreichen Repräsentationen Tribut. Die damals erworbene Fahne sollte zudem für Zusammengehörigkeit und kameradschaftlichen Gemeinschaftssinn, für Treue und Bekenntnis stehen. „Dafür zeugten auch die beiden Inschriften: ,Einer für Alle, Alle für Einen‘ und ,Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr‘“, so Stefan Langer, der auch bereits schon Fähnrich des Vereins war.
Der Vorsitzende musste seine Vorstandschaft nicht lange überzeugen, die Fahne reparieren zu lassen. „Das halbe Jahrhundert ging an ihr natürlich nicht spurlos vorüber“, meinte Langer. Die gründliche Restauration sei höchste Zeit gewesen. Nach Jahren des Gebrauchs zeigten sich Spuren von Verschleiß und Verschmutzung. Und so suchte der Verein einen Restaurator mit viel Sachkenntnis, Geschicklichkeit und Einfühlungsvermögen.
Gefunden wurde dieser in einer Spezialfirma in Schierling bei Regensburg. Sie garantierte, dass bei dem Unikat die Ursprünglichkeit des restaurierten Teils auch nach der Renovierung erhalten bleibe und der grundsätzliche Charakter nicht verändert werde. Diese Zusicherung sei notwendig gewesen, weil die Vereinsfahne ein sehr wertvolles und mit vielen kleinen Details versehenes Stück sei, resümierte Langer.

Kosten drücken die Vereinskasse

Die Fahne wurde dem Unternehmen im Januar anvertraut. Das Ergebnis, das der Feuerwehr nun vorliegt, sei optimal, meinte Langer. Das Stück sei mit intensiver Handarbeit und viel Fingerspitzengefühl renoviert worden.
Die Kosten dafür waren für den Verein allerdings nicht unerheblich. Die Restaurierung schlug mit rund 5.000 Euro zu Buche. Ein Betrag, den die Vereinskasse schwer drückt.
Damit der Betrag nicht alleine von den Brandschützern geschultert werden muss, will der Verein zumindest einen Teil der Kosten durch Spenden wieder refinanzieren. Den Auftakt dazu machte die Wehr bereits bei der letzten Maibaumfeier. Weitere Spendenaufrufe sollen folgen, so Langer. Auch ein Zuschussantrag an die Stadt Gersthofen werde gestellt, plauderte der Vorsitzende aus dem Nähkästchen. (spr)
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