BDS zieht positive Bilanz

 

3500 Besucher: Der Bund der Selbständigen ist mit der Ausrichtung der ersten Gersthofer Industrie- und Gewerbe-Ausstellung zufrieden. Doch es sei noch "Luft nach oben", so die Organisatoren.

Der große zeitliche und auch finanzielle Aufwand habe sich gelohnt. Dieses positive Resümee zog der Vorsitzende des örtlichen Bunds der Selbständigen (BDS), Günter Gaugenrieder, über die erstmals von seiner Vereinigung durchgeführten Gersthofer Industrie- und Gewerbe-Ausstellung (GIGA).

Die Erwartungen seien eingetreten, teilte er auf Nachfrage mit. "Die GIGA war für uns ein Erfolg, obwohl es im Vorfeld der Messe nicht einfach war, Aussteller zu finden."

Bei den Besuchern kamen die rund 40 Stände in der Stadthalle und auf dem Rathausplatz gut an. Die Aussteller hätten zielgerecht ihre Produkte präsentiert und damit ihr Know-how eindrucksvoll unter Beweis gestellt, meinte ein Besucher aus Gablingen. Ein Gast aus Langweid hob die guten Gespräche mit den Ausstellern hervor.

Überhaupt hatten viele Besucher aus der Region den Weg zur GIGA gefunden. Sie kamen mit den unterschiedlichsten Anfragen an die Aussteller, die wiederum auf ein gutes Nachausstellungsgeschäft hoffen. Andere wiederum verzeichneten bereits vor Ort konkrete Kundenbestellungen.

"Uns war es wichtig, dass wir das breite Produktangebot in Gersthofen im Rahmen einer Gewerbeausstellung aufzeigen konnten", so BDS-Chef Günter Gaugenrieder. Nur im persönlichen Gespräch seien nachhaltige Kontakte zu knüpfen und bestehende zu intensivieren. "Damit setzen wir uns deutlich von Internetgeschäften ab."

Diesen Gesichtspunkt hatte bereits Bürgermeister Michael Wörle bei der offiziellen Einweihung der GIGA angesprochen. Was nütze das schönste Teil aus Fernost, wenn es dazu vor Ort keinen Kundenservice gibt, hatte er gefragt. Auch in Gersthofen sei der Slogan "Lass den Klick in deiner Stadt" angekommen.

Der Rathauschef machte auch noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam. "Durch die direkte Kommunikation zwischen Anbietern und Kunden können Unternehmen ihre Produkte noch gezielter auf die Wünsche der Verbraucher ausrichten und dadurch ihre Marktposition stärken.", betonte Wörle.

Die GIGA-Teilnehmer ging es aber nicht nur allein um Umsatz. "Dabei sein sei alles", meinte beispielsweise Markus Brem von "kWh". Eine Ausstellung könne auch imagewirksam sein. "Das Konzept der Messe überzeugt, so Brems Fazit.

Das fand auch Winfried Altmann vom GIGA-Organisationsteam. Das Ergebnis zeige, dass Konzeption und Programm sowohl die Branche als auch die Besucher überzeugt habe, freute er sich. Die GIGA habe sich als Schaufenster und Forum für die Aussteller bewährt.

Aber nicht nur klein- und mittelständische Unternehmen waren bei der GIGA vertreten. Die Stadt Gersthofen, die Ökumenische Sozialstation und die Freiwilligen Feuerwehren suchten ebenfalls den Kontakt zu den Besuchern. Letztere zeigten die Arbeit der Brandschützer auf und standen dabei Rede und Antwort.

Bei den Besuchern bewährt hatten sich zudem das begleitende Fachvortragsprogramm und die unterhaltenden Sequenzen von der Faschingsgesellschaft Lechana bis hin zu munter aufspielenden Gersthofer Blasharmonikern. Auch hier stellten die GIGA-Organisatoren eine gute Resonanz fest.

"Die überwiegend positiven Stimmen haben uns dazu bewogen, bereits direkt nach Ende der Veranstaltung eine GIGA 2017 zu beschließen", so Gaugenrieder. Dann gelte es, mehr Aussteller zu gewinnen, damit die diesjährige Besucherzahl von rund 3500 deutlich gesteigert werde. "Da haben wir genügend Luft nach oben."
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