BRK Technik und Sicherheit nimmt an Bezirksfachdienstlager teil

Planbegutachtung beim Start
Am 10. und 11.09.2016 nahm der Fachdienst Technik und Sicherheit (TuS) mit 7 Personen an einem Bezirksfachdienstlager in Babenhausen teil. Organisiert und geleitet wurde das Wochenende vom stellvertretenden Landesfachdienstleiters Schwabens: Daniel Nittka. Der Fachdienst TuS Augsburg-Land besteht aus Mitgliedern der Bereitschaft Gersthofen und Allmannshofen. Neben Augsburg-Land waren auch Fachdienste aus Augsburg-Stadt, Lindau und Ottobeuren vor Ort.
Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bauten die Fachdienste einen Behandlungsplatz 50 auf. Das bedeutet im Schadensfall, können pro Stunde bis zu 50 Personen versorgt und betreut werden. Der Fachdienst Technik und Sicherheit kümmert sich im Ernstfall nicht um die Verletzten, sondern unterstützt die Sanitätstruppen beim Aufbau ihrer Zelte, stellt die Stromversorgung her und hält die Infrastruktur des Zeltplatzes aufrecht.
Nach einem guten Frühstück und einem kurzen Kennenlernen bauten die Fachdienste erstmal die nötigen sechs Zelte für den Behandlungsplatz auf. Außerdem wurde jedes Zelt mit einer Zeltheizung versehen. Auch wenn man bei 30 Grad vielleicht keine Zeltheizung nötig hat, wurde hier ja für den Ernstfall geprobt und welches Wetter dann herrscht, kann niemand voraussagen. Da es sehr heiß war, wurden einige Trinkpausen eingelegt, nicht dass die Fachdienstmitglieder noch selbst einen Sanitäter benötigt hätten. Auch für die Nacht wurde vorgesorgt und es wurden Lichter aufgestellt, da die Helfer und Patienten sich ja zwischen den Zelten bewegen müssen. Anschließend wurde ein Stromkreislauf zwischen allen Zelten und einem Notstromaggregat hergestellt. Da im Ernstfall eigentlich nur ein Fachdienst vor Ort ist, wurde versucht den Stromkreislauf mit dem Material eines Fachdienstes nachzubauen. Dabei wurde sehr schnell klar, dass das Material für so einen Fall nicht ganz passend ist und das hier für die Zukunft etwas Anpassungsbedarf besteht. So benötigen die Fachdienste mehr kurze Kabel (10-20m) anstatt große 100m Rollen. Auch ein Aggregat ist sehr knapp berechnet.
Nach der erfolgreichen Übung wurden gemeinsam die Probleme und Schwierigkeiten besprochen und einige Zelte wurden wieder abgebaut. Dann kam der gesellige Teil. Gemeinsam wurde gegrillt und bis spät in die Nacht hinein gefachsimpelt. Einige Fachdienste schliefen in ihren Zelten auf Feldbetten, manche zogen jedoch die festen Zimmer des Platzes vor.
Am nächsten morgen wurde gemeinsam gefrühstückt und dann brach jeder Fachdienst wieder in seine Heimat auf. Ein sehr schönes und hilfreiches Wochenende für den Fachdienst Technik und Sicherheit.
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