Drei Rosstäuscher im Nobelhotel

Die drei Rosstäuscher und die Bixlmadam: Das „Theater Gersthofen“ setzt auf Skurriles und eine Wette, die es in sich hat. Foto: Theater Gersthofen

Schenkelklopfer und Stücke, deren Pointen unter der Gürtellinie liegen, sind nicht die Sache des Ensembles „Theater Gersthofen“. Die engagierten Mimen um Spielleiter Peter Eder lieben vielmehr die Herausforderung und die niveauvolle Unterhaltung. Grund genug, wieder ein Werk von Erfolgsautor Peter Landstorfer aufzuführen. Und so kommt die Komödie „Bixlmadam“ am Samstag, 2. April, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 3. April, um 17 Uhr auf die Bühne der Gersthofer Stadthalle.

Im Mittelpunkt des Dreiakters stehen drei schlitzohrige Rosstäuscher – und natürlich die „Bixlmadam“. Der Begriff geht auf die „gute, alte Zeit“ zurück und bedeutet „Jägerin“. Damals galt eine Frau mit einer „Bixn“, also einer Büchse oder einem Gewehr, als Wichtigtuerin oder Aufschneiderin. Später entwickelte sich das Wort zu einer Art „männlicher Stenz“. Mit so einer Person bekommen es die drei Rosstäuscher zu tun.

Eigenwillige Gäste

Doch der Reihe nach: Die Rosstäuscher wollen einen Rossmarkt in Rösslwang besuchen. Doch bis dorthin legen sie ausgiebige Zwischenstationen in diversen Wirtshäusern ein. So landet das Trio statt in Rösslwang in Schösslkam und statt im gebuchten Gasthof „Zum röhrenden Hirschen“ im Hotel „Zum springenden Bock“. Letzteres stellt sich als ein etwas überkandideltes Domizil mit skurrilen und eigenwilligen, meist preußischen Gästen heraus. Dort begegnen die Rosstäuscher auch der Bixlmadam, einer raffinierten Weiblichkeit.
Angetan von der edlen Dame schließt das Trio eine Wette ab: Wem gelingt es, die Bixlmadam oder deren Geld für sich zu gewinnen? Was folgt, sind zwei Tage, die es in sich haben.
Soviel sei bereits verraten: Es gibt viel Aufregung und Bizarres.

Erfolgreiches Miteinander

Das „Theater Gersthofen“ hat sich für dieses Stück wieder mit den „Bühnenfreunden Augsburg“ zusammengetan. Diese Kooperation besteht seit vielen Jahren und hat sich als ein erfolgreiches Miteinander erwiesen. In Augsburg wurde das Stück bereits aufgeführt, mit viel Applaus und guter Bewertung vom Publikum. (spr)
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