Führungsriege bestätigt

Die Kolpingfamilie Gersthofen ehrte langjährige Vereinsmitglieder: (von rechts) Vorsitzende Patricia Steiner, Stefan Brandmeyr, Johann Mayer, Heinz Krauss, Hermann Steiner, Heinz Rehberger, Franz Brandmeyr und der Geistliche Leiter, Christian Bauer. Foto: Dagmar Benz

Die Gersthofer Kolpingfamilie wird weiter von Patricia Steiner geführt. Bei der Jahreshauptversammlung votierten die Mitglieder erneut für die Amtsinhaberin und dokumentierten damit ihr Vertrauen in die Vereinsspitze. Als Stellvertreterin wurde bei den Vorstandswahlen Barbara Lamprecht bestätigt.

Ebenso wiedergewählt wurde Christian Bauer als Geistlicher Leiter. Schriftführerin bleibt Klara Simon.
Eine Änderung in der Vorstandsriege gab es im Amt des Kassierers. Hier trat Gabriele Hillebrand nicht mehr zu einer erneuten Kandidatur an. Als Nachfolgerin fungiert nun Monika Hofmann. Neu hinzu kamen auch Daniela Holzapfel als Beauftragte für Jugendarbeit sowie Sandra Schröder, die 2013 einen neuen Familienkreis mit Kleinkindern gegründet hatte.
Weiter im Amt bleiben zudem Rosemarie Eichele, Barbara Franz, Anja Motzkus und Dagmar Benz. Beiräte sind künftig Karl Eisensteger, Gabriele Hillebrand, Philipp Rogg, Werner Simon, Rudi Straub und neu Heinz Schaaf.
Verabschiedet wurden Ute Schneider und Martina Zeller, die nicht mehr antraten. Revisoren bleiben Sebastian Schumacher und Ina Neis.
Vor den Neuwahlen erinnerte Vorsitzende Patricia Steiner in ihrem Rechenschaftsbericht an den Tod von Adolph Kolping, der sich am 4. Dezember zum 150. Mal jährte. „Der Spiegel soll uns ein Symbol sein, dass uns der richtige Blick nicht verloren geht, damit wir weiter sehen, mehr sehen und tiefer sehen. Genau dieses Mehr-Sehen, Tiefer-Sehen war die Stärke von Adolph Kolping“, verdeutlichte sie.

Christliche Bürgerpflicht

An einem Kolping-Zitat zeigte sie, wie aktuell der Priester und Begründer des Kolpingwerks war und ist: „Die Zeit ist nicht dazu angetan, die Hände in den Schoß zu legen und dem schrecklich sich entwickelnden Schauspiel der neuen, politischen Weltgeschichte mutlos und tatenlos zuzuschauen.“ Da greife nicht die Ausrede, es nutze alles Kämpfen und Ringen doch nichts, unsere Gegner seien übermächtig und was kommen solle, lasse sich doch nicht abwenden.
Dazu ergänzte Patricia Steiner: „Wir haben eine christliche Bürgerpflicht, zu deren Erfüllung jeder in seiner Art heute mehr als je aufgefordert ist. Es stehen die heiligsten Güter der Menschheit auf dem Spiel, da darf man nicht tatenlos zusehen.“
Traditionell wurden auch wieder neue Mitglieder aufgenommen: Marion und Stefan Buck, Sandra und Harald Meitinger, Claudia und Andreas Riechert sowie Rosemarie Telgenkämper.

Ehrungen

Breiten Raum nahmen die Ehrungen ein. Für 60-jährige Treue zur Kolpingfamilie wurden Franz Brandmeyr und Heinz Rehberger ausgezeichnet. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft blickten Heinz Krauß und Hermann Steiner zurück. Auf 25 Jahre Vereinszugehörigkeit kamen Anja Brandmeyr-Rieker, Rosa Mayer, Margaretha Schwab, Stefan Brandmeyr, Bernhard Kapfer und Johann Mayer. (db/spr)
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