Gersthofen: Dach des Hallenbades wieder stabil

Während der Renovierungsarbeiten am Dach des Gersthofer Hallenbads hingen Netze vom Dach, die mit Sandsäcken befestigt waren, das Bad bot ein ziemlich trostloses Bild. Mit der geplanten Wiedereröffnung des Hallenbads noch im Oktober ist jedoch das weitere Vorgehen in Sachen langfristiges Bestehen des Bads nicht sicher. Foto: Ulrike Hauke


Die Renovierungsarbeiten am Dach des Gersthofer Hallenbads werden nach Angaben des Bürgermeisters Michael Wörle wie geplant Ende Oktober abgeschlossen und das Bad wieder für die Bevölkerung zugänglich sein.

Wie seitens der Stadt bekannt gegeben wurde, erfolgten die Arbeiten aufgrund einer regelmäßig stattfindenden Überprüfung des Hallenbads im Jahr 2015. Wörle versichert: "Es war aber keine Gefahr im Verzug." Weiter habe man laut Wörle in den vergangenen 44 Jahren seit Bestehen des Hallenbads auch noch nie Probleme mit der sogenannten Dachlast durch Eis und Schnee feststellen müssen.

Wegen der 2015 bemerkten Schäden fanden bereits im selben Jahr und während der Sommermonate 2016 Sanierungsarbeiten rund ums Dach statt. Bei den Arbeiten wurden dann altersbedingte Risse festgestellt und umgehend fachmännisch saniert. Wörle beziffert die Zusatzkosten dieser Arbeiten zum laufenden kommunalen Haushalt mit circa 30 000 Euro.

Neben dieser, für die nächsten Jahre angelegten, kurzfristigen Renovierungsmaßnahme bleibt für Wörle und seinen Stadtrat jedoch die noch ungeklärte Frage nach der grundsätzlichen Sanierungsfähigkeit der gesamten Bausubstanz des Hallenbads? "Die logische Konsequenz aus der aktuellen Überprüfung bedeutet, dass wir für die langfristige Nutzung auf die nächsten 20 Jahre klären müssen, ob es sich zu sanieren lohnt, oder ob wir besser gleich neu bauen", so Wörle weiter.

Dies hänge nicht zuletzt auch von der Bewertung der Betonsubstanz des Hallenbads ab. "Das werden wir noch in diesem Jahr im Grundsatz entscheiden", verspricht der Bürgermeister. Vorerst stünden nur noch letzte Arbeiten, wie das Entfernen der gewucherten Unkräuter auf dem Vorplatz am Eingang an, um bei der Wiedereröffnung den Menschen ein einladendes Bild des Gersthofer Hallenbads zu bieten. (Ulrike Hauke )
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