Gerüchte um Verkauf von Faurecia

Es ist das alte Lied: Wieder einmal müssen sich die 1500 Mitarbeiter des Augsburger Faurecia-Standorts mit einem Verkaufsgerücht herumplagen. Offenbar plant der Mutterkonzern PSA Peugot Citroën, den Autozulieferer abzustoßen.

PSA hat große finanzielle Sorgen, ein Verkauf des Tochterunternehmens gehört zu den wahrscheinlichen Szenarien, wie sich PSA aus der Krise retten könnte. Wer Faurecia kaufen könnte, ist noch nicht bekannt.

Die Mitarbeiter am Augsburger Faurecia-Standort sind solche Konzerngeplänkel mittlerweile gewohnt. Bis 1998 firmierte der Spezialist für Abgasanlagen unter Zeuna Stärker. Dann folgten als Besitzer Arvin Meritor und Emcon Technologies. Erst seit 2009 nun prangt in Augsburg der Faurecia- Schriftzug.

Angst um den Standort haben die Beschäftigten nicht. Schließlich wissen sie, dass sie mit ihrer hochspezialisierten Arbeit an Abgassystemen erfolgreiche Ergebnisse erzielen. Augsburg ist zugleich die Europa-Zentrale für die Abgassparte. Zuletzt hatte Faurecia in Augsburg deshalb kräftig investiert.
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