GIGA 2017 beschlossene Sache

Die erste GIGA wurde von den beteiligten Ausstellern grundsätzlich positiv bewertet. Bei der jetzt durchgeführten Manöverkritik wurden aber auch viele Verbesserungsvorschläge gemacht worden. Foto: Siegfried P. Rupprecht
Gersthofen: Stadthalle Gersthofen |

Die Bilanz der Verantwortlichen fiel unmittelbar nach Abschluss der ersten Gersthofer Industrie- und Gewerbeausstellung (GIGA) vorsichtig optimistisch aus. Bei der jetzt durchgeführten „Manöverkritik“ der Veranstalter und Aussteller kam alles auf den Prüfstand. Nunmehriges Fazit: Die GIGA verlief grundsätzlich positiv, aber es ist Verbesserungspotenzial vorhanden und damit noch viel Luft nach oben. In zwei Jahren gebe es eine Neuauflage, versicherte der Vorsitzende vom Bund der Selbständigen (BDS), Günther Gaugenrieder.

Rund 3500 Besucher machten sich vom 18. bis 20. September in der Stadthalle ein Bild von der Vielfalt und der Leistungsfähigkeit der örtlichen Wirtschaft. Sie wurden von circa 40 Ausstellern und einem attraktiven Rahmenprogramm mit Musik, Unterhaltung und Vorträgen angelockt.

Bei der jetzigen Manöverkritik wurde die Dauer der Messe von vielen Ausstellern als zu lange empfunden. Der Freitag sei schlecht besucht worden, hieß es. Kritik gab es vor allem bei der Werbung im Vorfeld der GIGA. Hier wurden unter anderem eine frühere Verteilung der Messezeitschriften und die Optimierung der Plakate gefordert. Von anderen Teilnehmern wurden fehlende Wegweiser zur Ausstellung und die Ausschilderung von Parkmöglichkeiten moniert.

Weiter stellten die Aussteller fest, dass der Altersdurchschnitt der Besucher relativ hoch gewesen sei. Ziel werde künftig sein, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien für die Messe zu gewinnen. Als Vorschlag dafür kam beispielsweise die Durchführung einer Modenschau.

Wenig Resonanz bei Azubi-Börse und Party

Kritik gab es auch an der Azubi-Börse. Die Resonanz sei gering gewesen, bedauerten die Aussteller. Hier kam der Vorschlag, die Börse bereits am Freitag stattfinden zu lassen und mit den Schulen zu sprechen, dass dieser Termin als feste schulische Veranstaltung aufgenommen werde.

Ebenfalls mehr Zustrom hatten die Veranstalter und Aussteller für die GIGA-Party erwartet. Auch hier wurden einige Ideen eingebracht, so ein Verkürzung des Zeitraums zwischen Ausstellungsende und Partybeginn oder gleich einen fließenden Übergang in die Partyveranstaltung.

Die Bühnenprogramme und Vorträge seien grundsätzlich in Ordnung gewesen, hieß es weiter. Musikbeiträge wurden von den Ausstellern und Besuchern jedoch teilweise als zu laut empfunden. Unterhaltungen seien dann nur schwer möglich gewesen.
Auf die Waage kam auch der Veranstaltungszeitpunkt der GIGA. Solle man am Termin im September festhalten oder die Messe auf den Mai oder das Kirchweih-Wochenende im Zusammenhang mit dem Marktsonntag verlegen?, hieß eine Frage.

Viele Absagen im Vorfeld

Thema war auch, dass sich die GIGA-Organisatoren teilweise sehr schwer getan hatten, Aussteller für die erste Messe zu gewinnen. Im Vorfeld hatte es eine Reihe von Absagen gehagelt. Deshalb appellierte Günther Gaugenrieder an die Unterstützung der zufriedenen Aussteller.

Für ihn und sein Team sei beim nächsten Mal noch viel Luft nach oben, resümierte er. Deshalb sollen die Vorbereitungen und Planungen für die GIGA 2017 bereits im Frühjahr 2016 beginnen. Die Kritikpunkte würden auf jeden Fall mit einbezogen, versprach Gaugenrieder. Der Neuanfang sei jedenfalls gemacht worden.
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