Kirche hilft Flüchtlingen

Die Kirchenverwaltung von Maria, Königin des Friedens hat beschlossen, das ehemalige Pfarrhaus an der Johannesstraße 4 der Stadt Gersthofen zur Nutzung zu überlassen. Die Räume sollen zur Betreuung von Asylbewerbern in Form von Dienstleistungsfunktionen der Kommune und der freiwilligen Helfer zur Annahme und Lagerung von Kleiderspenden und Lebensmitteln, Besprechungen, Teamsitzungen sowie zur Durchführung von Sprachkursen dienen. Die Überlassung des Gebäudes wurde für die Dauer von einem Jahr festgelegt.

Hintergrund dazu ist der Aufruf sowohl von Papst Franziskus als auch von Bischof Konrad von Augsburg, die ankommenden Flüchtlinge großzügig zu unterstützen.

Dies sei auch in der Pfarreiengemeinschaft Gersthofen sehr positiv aufgenommen worden, teilt Pfarre Ralf Gössl mit. „Insbesondere in den Gremien wurde überlegt, wie wir – im Rahmen unserer Möglichkeiten – diesem Aufruf entsprechen können“, so der Geistliche weiter.

Nicht mehr als Pfarrhaus benötigt

Das Pfarrhaus ist nach dem krankheitsbedingten Auszug des inzwischen verstorbenen ehemaligen Pfarrers von Maria, Königin des Friedens, Manfred Trettenbach, frei geworden. „Dieses Gebäude wird nicht mehr als Pfarrhaus benötigt, da von der Diözese das Pfarrhaus an der Schulstraße 1 als Wohn- und Dienstgebäude des Pfarrers festgelegt worden ist“, erklärt Gössl.
Der Stadtpfarrer verweist auch darauf, dass im Pfarrzentrum Oscar Romero am Kirchplatz Sprachkurse für Flüchtlinge stattfinden. Bei den letzten Sitzungen der Kirchenverwaltungen sei beschlossen worden, noch mehr Sprachkurse im Pfarrzentrum zu ermöglichen, resümiert Gössl. (spr).
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