Kolpingfamilie feiert 55 Jahre Gipfelkreuz

Die Gersthofer Kolpingfamilie feiert heuer den 55. Jahrestag der Errichtung des Gipfelkreuzes (Bild) auf der Mädelegabel. Foto: Kaukor

Die Gersthofer Kolpingfamilie organisiert im Zusammenhang mit dem 55-jährigen Bestehen des Gipfelkreuzes der Mädelegabel eine Jubiläumsmesse. Sie findet am Sonntag, 21. August, beim Gasthof Laiter in der Nähe von Oberstdorf statt.

Wer daran Interesse hat, meldet sich bei Werner Simon unter der Telefonnummer 0821/499460 oder bei Patricia Steiner unter der Rufnummer 0821/491105. Sie verteilen dann an die Interessenten die entsprechenden Informationen und einen Anmeldevordruck.
Mitglieder der Kolpingfamilie stellten am 13. August 1961 – am gleichen Tag wurde auch die „Mauer“ in Berlin errichtet - auf der Mädelegabel ein Gipfelkreuz mit der Aufschrift „Im Kreuz ist Heil“ auf. Bis heute ist es nicht nur ein religiöses Symbol, sondern ein Markstein in der Vereinsgeschichte.
Die Idee eines Gipfelkreuzes reifte bei der Bergwanderung einer kleinen Gruppe von Freunden der Kolpingfamilie aufs „Hohe Licht“. Dort stand bereits ein Gipfelkreuz. Spontan kam einer der Teilnehmer auf den Gedanken, auf dem höchsten Berg des Allgäus, der Mädelegabel, ein Bergkreuz zu errichten. Doch bis zur Verwirklichung war es ein weiter Weg.

Große Anstrengungen

Immerhin musste das fünf Meter hohe, drei Meter breite und fünf Zentner schwere Kreuz auf 2.645 Meter Höhe gebracht werden. Am Tag der Gipfelkreuzaufstellung herrschte ab der Kemptener Hütte tiefster Winter - und das mitten im Sommer. Doch die Aktion gelang unter großen Anstrengungen und Strapazen.

Verbundenheit bis heute

Die Leistung der Beteiligten hatte Auswirkungen auf die gesamte Kolpingfamilie. Sie sei stärker zusammen geschweißt worden, meinte einer der damaligen Gipfelkreuzaufsteller.
Die Solidarität zeigt sich bis heute in der Verbundenheit mit dem Kreuz, den damit verbundenen Gottesdiensten und in gemeinsamen Aufstiegen zur Mädelegabel. (spr)
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