Naturfreunde räumen auf

Die „Naturfreunde“ sammelten bei einer Ramadama-Aktion Abfälle im Norden Gersthofens. Foto: Naturfreunde

Beim „Ramadama“ geht es darum, dass die Teilnehmer in Feld und Flur auf ehrenamtlicher Basis aufräumen und weggeworfene Abfälle oder Müllablagerungen einsammeln und beseitigen. Die Gersthofer „Naturfreunde“ haben sich dieser Aufgabe gestellt.

Sie organisierten eine Aufräumaktion. Deren Schwerpunkte waren das nördliche Industriegebiet, die alte B2 bis zum Los Angeles Ring, die Böschung hinunter zum Wohngebiet rund um den Wertstoffhof Jenaer Straße sowie das Areal um das Neubaugebiet Ballonstartplatz.
Dazu trafen sich 25 Vereinsmitglieder. Nach der Verteilung der von der Stadt Gersthofen zur Verfügung gestellten Handschuhe, Müllsäcke und Greifzangen schwärmten vier Gruppen Richtung Norden aus.

Viel sperriger Unrat

Vor allem die an der Aktion teilnehmenden Kinder staunten nicht schlecht, was in der Natur alles abgelagert wird. Nach rund drei Stunden waren 25 Müllsäcke randvoll. Darüber hinaus wurde noch viel sperriger Unrat gesammelt, sogar ein demoliertes Fahrrad und kaputte Klappstühle waren dabei.
Die Ramadama-Teilnehmer suchten auch nach Lösungen, wie Abfall in der Natur verhindert werden könne. So regten einige an, mehr Abfalleimer als bisher aufzustellen.
Zum Abschluss der Aktion trafen sich die Teilnehmer in den Vereinsräumen. Dort ließen sie sich die Brotzeit schmecken, die die Stadt Gersthofen spendiert hatte. Fazit: Die Teilnehmer waren sich einig, dass diese Aktion wieder fester Bestandteil des Vereinslebens werden soll. (spr/pm)
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