Sankt Jakobus Kirche in Gersthofen ehrt Schutzherrn

Die Gersthofer Pfarrkirche Sankt Jakobus (Bild) feiert ihr Patrozinium. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Die Pfarrkirche Sankt Jakobus in Gersthofen feiert am Sonntag. 24. Juli, dem Tag vor dem Festtag des Apostels Jakobus des Älteren, ihr Patrozinium. Der Festgottesdienst dazu beginnt um 8.30 Uhr. Er wird vom Kirchenchor musikalisch gestaltet.

Das Gotteshaus hat eine lange Geschichte. Der erste steinerne Kirchenbau entstand wohl im zwölften Jahrhundert im romanischen Stil. Das Patrozinium könnte bis in das zehnte Jahrhundert zurückreichen, so Pfarrer Ralf Gössl.
Umbauten und Erneuerungen der Kirche erfolgten im Jahr 1620 und 1670. 1854 wurde das für die Gläubigen zu klein gewordene Gebäude abgerissen, nur der Turm blieb erhalten. Der neuromanische Neubau nach den Plänen des Architekten Georg von Stengel wurde am 29. September 1864 von Bischof Pankratius von Dinkel eingeweiht.
In den Jahren 1924 und 1925 wurde die Kirche erneut grundlegend umgebaut. So wurde der bisherige Westturm durch einen neuen Turm an der Südseite ersetzt, zudem das Kirchenschiff nach Westen verlängert.

Jakobsdarstellungen an der Decke

Ab 1939 erhielt der Innenraum eine Neugestaltung und seine jetzige Form, ein Vierteljahrhundert später eine Anpassung an die liturgische Reform des Zweiten Vatikanischen Konzils. 1984 wurde im Norden die Ulrichskapelle angebaut.
Erneut fünf Jahre später gestaltete Georg Bernhard die Decke der Kirche mit Jakobsdarstellungen aus dem Alten und Neuen Testament. Die letzte umfangreiche Innenrenovierung fand 2011 statt. Sankt Jakobus bildet zusammen mit der Kirche Maria, Königin des Friedens die Pfarreiengemeinschaft Gersthofen. (spr)
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