Tänzerische Impressionen

Angelika und Dariusz Szwarc (Bild) stellen wieder eine Ballettgala auf die Beine. Zur Aufführung kommen „Die vier Jahreszeiten“, „Der Kristallpalast“ und „Western Symphonie“. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ gehören zu den bekanntesten Werken, die die klassische Musik hervorgebracht hat. Darin haben Frühling, Sommer, Herbst und Winter ganz eigene Charaktere und bewirken dadurch beim Zuhörer spezielle Assoziationen. Die Ballettmeister und Choreographen Angelika und Dariusz Szwarc greifen dieses Besondere in ihrer Ballettgala am Samstag, 9. Juli, um 18 Uhr in der Stadthalle in Gersthofen auf.

Dabei setzen die Beiden auf Ästhetik, die sich zu einem übergreifenden tänzerischen Ansatz vereint. Sie reduzieren Vivaldis Zyklus zu einer Interpretation, die ganz auf die Bewegungen der Elevinnen und Eleven abzielt. Bühnenbild und Kostüme bleiben in diesem Zusammenhang reduziert. Nichts erinnerte an Üppigkeit. Damit gewinnen die tänzerischen Impressionen ihren zustehenden Raum.

Faszinierender Reiz

Angelika Szwarc wurde in Karlsruhe geboren. Sie besuchte die Ballettschule am Badischen Staatstheater, wo sie ihre Ausbildung abschloss. Anschließend tanzte sie zwei Jahre als Elevin in der dortigen Kompanie. 1977 wurde sie als Gruppentänzerin mit Soloverpflichtung an den Städtischen Bühnen Augsburg engagiert. Seit 1989 unterrichtet sie an der Sing- und Musikschule Gersthofen. Ihr Mann Dariusz Szwarc wurde in Polen geboren. Seine Ballettausbildung absolvierte er an der Staatlichen Ballettschule in Warschau. Sein erstes Engagement erhielt er in seinem Heimatland an der Staatsoper Bromberg und beim Tanzensemble „Mazowsze” in Warschau. 1981 führte ihn sein Weg nach Augsburg, wo er an den Städtischen Bühnen als Gruppentänzer mit Soloverpflichtung engagiert wurde. 1992 eröffnete er mit seiner Frau das Ballettstudio Szwarc.
Die Ballettgala umfasst nicht nur „Die vier Jahreszeiten“. Das Programm wird vervollständigt mit den Aufführungen „Der Kristallpalast“ und „Western Symphonie“, die ebenfalls von einem faszinierenden Reiz leben. Somit wird exemplarisch das Repertoire der Bühnenaktiven gezeigt. Selbst die Kleinsten können so mitmachen - sicher wieder sehr zur Freude des Publikums. (spr)
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