Überraschende Vielfalt

Hubert Brobst lässt in seiner Bildserie „Geschichte und zukünftige Gegenwart“ aufleuchten. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Wenn sieben Künstler aus verschiedenen Bereichen ihre Werke präsentieren, dann kommt automatisch eine bunte Vielfalt heraus. So auch bei der Ausstellung des Gersthofer Kulturkreises im Rathaus. Unter dem Motto „Friedberg Kunst“ präsentieren die Kreativen aus der Augsburger Nachbarstadt Friedberg eine selten erlebte Bandbreite.

Verantwortlich dafür sind Tobias Freude, Christiane Osann, Brigitte und Elisa Kronschnabl, Petrus sowie Martina und Hubert Brobst. Sie alle greifen jeweils aus ihrem Genre aus dem Vollen. Holzskulpturen stehen neben Zeichnungen, Fahnen neben großformatigen Collagen und Schmuck-Kunstwerken. Das eine farbenfroh, anderes wieder plakativ, dann wieder filigran, drohend oder politisch, zuweilen auch augenzwinkernd und nachdenklich. Assoziationen pur also.
Und immer wieder Kontraste, so wie bei Hubert Brobst. Seine sieben Bilder zum Thema „Geschichte und zukünftige Gegenwart“ bestechen durch alt und neu: hier Fotos mit historischen Motiven, dort der Brückenschlag zu jungen Menschen aus der Jetztzeit.

Vielsagende Titel

Neben den diversen Materialien zeigen auch die Titel der einzelnen Werke die Vielseitigkeit an. Tobias Freude fragt: „Wollt Ihr die totale Information?“, Christiane Osann präsentiert „Mönch“ und „Möwenfelsen“, Brigitte Kronschnabl setzt sich mit dem „Bewohnten Paradies“ auseinander. Elisa Kronschnabl wiederum gelingt eine faszinierende Mixtur aus Schmuck und Alltagsmaterialien wie „Efeublüten“, „Fundstücke“ und „Venezianische Eichel“.
Petrus‘ Werke fallen bereits allein durch die Titelgebung auf: „Vogelfresser gegen Katzenhasser“, „Selbstbeschimpfer“. „Schweineglück zum Tragen“ „Stille Nacht unheilige“.
Die Werke sind noch bis einschließlich Donnerstag, 14. Januar, im Gersthofer Rathaus zu den dort üblichen Öffnungszeiten zu sehen. (spr)
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