Zu Besuch bei Freunden

Die Gersthofer Delegation besuchte die Partnerstadt Nogent-sur-Oise. Unser Bild zeigt die deutschen und französischen Teilnehmer im Badeort Saint-Valery-sur-Somme. Foto: Olivier Duflot

Insgesamt 26 Gersthofer Bürger weilten für ein paar Tage in der französischen Partnerstadt Nogent-sur-Oise. Dort wurden sie einmal mehr herzlich aufgenommen und erlebten viel Abwechslung. Vom absolvierten Programm waren die Teilnehmer ausnahmslos begeistert. Untergebracht waren sie bei Gastfamilien.

Bestehende Freundschaften zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen ist der Sinn der jährlich im Wechsel durchgeführten Partnerschaftstreffen. Diesmal seien erfreulich viele Teilnehmer jüngeren Alters dabei gewesen, resümierte Vereinsvorsitzender Michael Fendt.
Wie wichtig die Begegnungen auch der Partnerstadt Nogent-sur-Oise sind, zeigte sich darin, dass die Gersthofer Delegation ganz offiziell ins Rathaus eingeladen wurde. Dort begrüßte sie Bürgermeister Jean-François Dardenne und der Vorsitzenden des französischen Partnerschaftskomitees, Pierre Birgé.
Gersthofen pflegt die engen Verbindungen mit der sympathischen Kleinstadt Nogent-sur-Oise, die rund 50 Kilometer nordöstlich von Paris im Departement Oise liegt, seit dem Jahr 1969. Neun Jahre später wurde der Verein Nogent-Gersthofen aus der Taufe gehoben. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Veranstaltungen prägen seither die Freundschaft beider Städte.

Viele private Freundschaften

Bei den vielen Jugend- und Erwachsenenbegegnungen fanden Vereine Kontakt zueinander. Zudem entstanden zahlreiche, teilweise lang andauernde private Freundschaften. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer das Gastland und dessen Kultur näher kennen.
So auch bei diesem Treffen. Die französischen Gastgeber hatten eine gemeinsame Fahrt an die Kanalküste der Picardie organisiert. Ziel war der reizende Badeort Saint-Valery-sur-Somme. Die Ausflügler erkundeten mit dem Schiff die weite Mündungsbucht der Somme, bevor man nach dem Mittagessen in Favières mit einer nostalgischen Dampfeisenbahn wieder zum Ausgangspunkt zurück fuhr.
Der nächste Tag gehörte den privaten Kontakten in den Familien und dem Gedankenaustausch der Vereinsvorstände und endete mit einem gemeinsamen Abendessen in der „Bar du Saulcy“ mit anschließendem Tanz.

Bisous verzögern Abfahrt

Die vorgesehene Startzeit zur Heimfahrt verzögerte sich etwas. Grund dafür waren all die Umarmungen und „Bisous“ (Küsschen), die lebhaft ausgetauscht wurden. Aber das war – aus Erfahrung – eingeplant.
Das einhellige Fazit der Gersthofer Gäste: „Wir fahren mit vielen guten und schönen Eindrücken nach Hause und kommen gerne wieder.“ (spr/pm)
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