Zu Besuch in der Wallfahrtskirche

Mitglieder der Kolpingfamilie Gersthofen statteten der Wallfahrtskirche Herrgottsruhe einen Besuch ab. Das Gotteshaus stellt ein Raumkunstwerk von bemerkenswerter inhaltlicher und formaler Geschlossenheit dar. Foto: Manfred Geyer

Schon lange wollte die Kolpingfamilie Gersthofen die barocke Wallfahrtskapelle Herrgottsruh bei Friedberg besichtigen. Rosie Eichele von der Vorstandschaft arrangierte daraufhin einen Termin.

Kein Geringerer als Wallfahrtsdirektor Pater Sascha-Philipp Geißler führte die Kolpingmitglieder durch die im September 2013 nach der über einjährigen Generalsanierung und dem zeitgemäßen Umbau wieder eröffnete Wallfahrtskirche. Sie ist eine der sechs Pilgerkirchen auf den „Wegen der Barmherzigkeit“ im Bistum.
Richtig benannt heißt die Kirche „Unseres Herrn Ruhe“. Sie wurde von 1731 bis 1753 erbaut. Der Wallfahrtsdirektor bezeichnete sie als „einer der schönsten Werken des bayrischen Rokoko“. Er verwies auf das homogene Zusammenwirken zahlreicher Meister, denen ein stiltypischer Gleichklang aus Architektur, Plastik und Malerei gelungen war. Die Wandmalereien stammen beispielsweise von dem berühmten Cosmas Damian Asam. Für die Stuckarbeiten zeichnete Franz Xaver Feichtmayr verantwortlich.

Gebet zur Barmherzigkeit

Seit 1937 liegt die Seelsorge der Wallfahrt bei der Gesellschaft vom Katholischen Apostolat, den Pallottinern. Zum Abschluss der Führung beteten die Teilnehmer auf Veranlassung von Pater Geißler einen Text zum Jahr der Barmherzigkeit. (db/spr)
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