Aktuelle und zukünftige Projekte in Gersthofen

Die Gersthofer Innenstadt soll entlastet werden. Die Stadt peilt hier „zukunftsfähigere Verkehre“ an. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Bei den von der Stadt Gersthofen durchgeführten Bürgerversammlungen kamen auch die aktuellen und zukünftigen Projekte vor Ort zur Sprache.

So nannte Bürgermeister Michael Wörle unter anderem die Konzessionsverfahren. Ziel bei der Vergabe der Wegenutzungsrechte im Strom- und Gasnetz sei eine Stärkung des kommunalen Einflusses im Bereich Energieversorgung, betonte er. Beim Wasserwerk finde die Fertigstellung der Energieeffizienzstudie zur energetischen Optimierung im August statt.
Im Gersthofer Friedhof werden Baum-Urnengräber neu angelegt, darüber hinaus die Friedhofsmauer in Hirblingen saniert. Saniert wird auch die Decke über dem Schwimmerbecken beim Hallenbad an der Brucknerstraße.
Im Laufen sind auch die Stromausschreibung für Liegenschaften der Stadt und Stadtwerke und die Potenzialermittlung zum Bau von Nahwärmenetzen.

Zentrale Herausforderungen

Das Stadtoberhaupt ging weiter auf die zentrale Herausforderungen der nächsten Jahre ein. Hier verwies er auf „zukunftsfähigere Verkehre“, punktuell auf die Entlastung der Innenstadt und der B2/B17. Die Verlängerung der Straßenbahn von Oberhausen-Nord nach Gersthofen sei eine weitere Option dafür. Überhaupt sei eine ganzheitliche Entwicklung des Stadtzentrums gefragt, meinte er. Thema sei auch die Schaffung von Wohnraum. Dies stehe allerdings im Spannungsfeld zwischen „gefördert, günstig und hochwertig“. Zudem griff Wörle die Integration von benachteiligen, verfolgten und bedürftigen Menschen auf.

Bürgerorientierte Verwaltung

Raum widmete er ebenfalls dem Thema „Asyl“. Derzeit leben bei 254 vorhandenen Plätzen rund 210 Asylbewerber im Stadtgebiet. Davon verfügen circa 50 Personen über eine Anerkennung.
Asylunterkünfte bieten zwei Einrichtungen an der Ziegeleistraße und eine Einrichtung an der Adalbertstraße. Die Einrichtung an der Griesstraße ist aufgelöst worden. Zur Integration sind Wohn- und Arbeitsplatzprojekte geplant.
Augenmerk werde auch auf eine bürgerorientierte und moderne Stadtverwaltung sowie eine generationengerechte Finanzplanung gelegt, verdeutlichte der Rathauschef. (spr)
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