Barrierefreie Bushaltestellen

Die Bushaltestelle „St. Emmeram“ westseitig (im Bild rechts) ist bereits barrierefrei ausgebaut. Nun wird dieser Ausbau auch bei der Station im Westen (links im Bild) durchgeführt. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Der Bauausschuss hat in seiner März-Sitzung die Leistungsphase 2 für die Sanierung der Augsburger Straße freigegeben. In diesem Bereich befinden sich sechs Bushaltestellen. Drei davon sind bereits barrierefrei errichtet, unter anderem die Stationen „Festplatz“ und die östliche Seite von „St. Emmeram“. Nun sprach sich der Ausschuss auch für den barrierefreien Ausbau der beiden Haltestellen „Ziegeleistraße“ sowie „St. Emmeram“ westseitig aus.

Im Rahmen der Vorentwurfsplanung hatte das Stadtbauamt bei den Haltestellen „Ziegeleistraße“ zwei Ausbauvarianten untersucht. Das Modell „Busbuchten“ sah die Erneuerung der bestehenden Buchten und deren barrierefreien Ausbau vor. Die Kostenschätzung belief sich für beide Stationen auf 175.700 Euro.
Die zweite Variante beinhaltete sogenannte „Kaphaltestellen“. Hier hätten die bestehenden Busbuchten für eine barrierefreie Ausführung zurückgebaut und an den Fahrbahnrand verlegt werden müssen. Der Finanzaufwand wurde mit 157.100 Euro veranschlagt.
Die Bauverwaltung favorisierte in diesem Zusammenhang die Variante mit den Busbuchten. Als Gründe wurden angeführt, dass die bestehenden Buchten derzeit nicht als Verweilhaltestellen genutzt werden und sie sich in unmittelbarer Nähe einer sehr stark frequentierten Kreuzung befinden. Bei dieser Planung würde der Verkehrsfluss nicht gestört, hieß es weiter. Die Mitglieder des Bauausschusses schlossen sich dieser Argumentation an und beauftragten die Verwaltung mit der weiterführenden Planung dieser Variante.

Kleiner Grunderwerb nötig

Bei der Haltestelle „St. Emmeram“ westseitig handelt es dagegen um einen innerstädtischen und stark nachgefragten Bushalt. Hier wurden gleich drei Varianten erörtert. Für den schließlich vom Bauausschuss favorisierten Ausbau ist keine Veränderung des Fahrbahnquerschnitts in der Feldstraße notwendig, jedoch ein Grunderwerb von acht Quadratmeter für den neuen Fahrgastunterstand. Hier wies der Bauausschuss die Verwaltung an, die Verhandlungen mit dem Eigentümer aufzunehmen. Zudem ist eine Verlegung der privaten Grundstückszufahrt am Anwesen Augsburger Straße 23 in Richtung Süden erforderlich.
Zusätzliche finanzielle Auswirkungen weisen die barrierefreien Ausbauten nicht auf. Die erforderlichen Planungsmittel stehen im Haushalt bereits zur Verfügung. (spr)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.