Brandschutz wird verbessert

Im Gersthofer Rathaus (Bild) sind Investitionen für die Brandschutzsanierung notwendig. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Um den Brandschutz im Gersthofer Rathaus auf den heutigen Stand der Technik zu bringen, muss dringend nachgebessert werden. Dazu ist eine Reihe von Umbaumaßnahmen und Ausführungen notwendig. Dies wurde bei einer Sitzung des Bauausschusses der Stadt deutlich. Die Gremiumsmitglieder verabschiedeten dazu ein umfangreiches Maßnahmebündel.

Dabei wurden von der Stadt sowie einem Architekten- und Ingenieurbüro neben der Brandschutzsanierung verschiedene baulich sinnvolle Szenarien sowie Erweiterungsmöglichkeiten im Rathaus untersucht. In diesem Rahmen schnürten die Experten einzelne zusammenhängende Maßnahmepakete.
Vorgesehen sind bei der Brandschutzsanierung Maßnahmen im gesamten Rathaus. Dazu müssen unter anderem die komplette Brandmeldeanlage erneuert und einige Türen ausgetauscht werden.
Neu eingerichtet wird auch eine Fluchttreppe beim Sitzungssaal. Notwendig sind zudem eine Brandschutzabtrennung zwischen der Pforte im Erdgeschoss und der Eingangshalle sowie eine Lüftungsanlage im Dachspitz des Gebäudes. Eine weitere Maßnahme ist die Umrüstung der Schließanlage auf ein Code-Kartensystem. Für alle diese Optionen fallen Kosten von über einer Million Euro an.

Umbau des Einwohnermeldeamts

Eine weitere Maßnahme umfasst den Umbau und die Neugestaltung des Einwohnermeldeamts. Dies ist aufgrund beengter Platzverhältnisse, aber auch aus Gründen der Kundendiskretion erforderlich. Hier sollen Investitionskosten in Höhe von rund 228.500 Euro fließen.
Bei diesen Plänen sperrte sich der Bauausschuss. Er forderte dazu ein detaillierteres und nachvollziehbareres Gesamtkonzept. Die Umbauten sollen zunächst im Sozial- und Ordnungsausschuss weiter behandelt werden. (spr)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.