Erweiterung der Logistik

Das Unternehmen Spiel + Freizeit im Gersthofer Hery-Park will seinen Logistikbereich optimieren und vergrößern. Dazu stellte es an den Bauausschuss der Stadt eine Voranfrage. Das Gremium hat der Erweiterung der Logistikflächen und der Vergrößerung der Büronutzung nach langer Diskussion zugestimmt. Auch eine Reihe von Befreiungen wurde in Aussicht gestellt.

Das Bauprojekt sieht vor, nördlich des bestehenden Fachmarkts die vorhandenen Gebäude abzureißen. Auf der Fläche soll dann eine Logistikhalle mit knapp 4500 Quadratmeter zur Aufstellung kommen. Zudem sollen die beiden Fachmärkte im nördlichen Bereich miteinander verbunden und damit die Zufahrt zum Finkenweg geschlossen werden. Der vorhandene Überbau zwischen den Märkten erhält in diesem Zusammenhang eine Verlängerung. Der Parkplatz wird umgebaut und die Verkehrsführung neu gestaltet. Die Zu- und Ausfahrt erfolgt dann im nördlichen Bereich des Hery-Parks.
Im Rahmen der Voranfrage erfolgte vom Bauamt eine ausführliche städtebauliche Beurteilung. Demnach wird einer Schließung der Zufahrt zum Finkenweg zwischen den Fachmärkten zugestimmt, weil die Verlagerung der innerörtlichen Erschließung die Verkehre aufnimmt. Der entfallende Baum in der Zufahrt müsse durch zwei Neupflanzungen ersetzt werden.
Die bisherige Ausfahrt sei von den Sichtverhältnissen nicht optimal, urteilte die Bauverwaltung. Durch die Querung von Fußgängern im Eingangsbereich sei es in der Vergangenheit bereits zu gefährlichen Situationen gekommen.

Verbesserung der Hery-Park-Anbindung

Weiter teilte das Bauamt mit: Im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofsareals solle auch die Anbindung des Hery-Parks verbessert werden. Die bisherigen Bushaltestellen entfallen; dazu gebe es eine Abstimmung mit der Gersthofer Verkehrsgesellschaft (GVG).
Der geplante Neubau erstreckt sich über mehrere Geltungsbereiche des Bebauungsplans mit unterschiedlichen Festsetzungen. Daraus ergeben sich mehrere Befreiungen. Nach Ansicht der Bauverwaltung kann einer Ausweitung der Logistikhalle nach Westen und der damit verbunden Überschreitung der Baugrenze und der Art der Nutzung als Logistik zugestimmt werden. Der gleiche Sachverhalt gilt für die Verbindung der Gebäude mit der Logistik und dem Bürobereich. Der damit verbundenen Überschreitung der Grund- beziehungsweise Geschossfläche werde zugestimmt, so das Bauamt.

Reduzierung der Stellplätze

Durch die Erweiterung der Logistikflächen ergibt sich voraussichtlich ein Bedarf von rund 45 sowie für die Büroflächen von circa fünf Stellplätzen. Für den Bereich der Logistik stellte das Bauamt die in der Zweiten Änderung der Stellplatzsatzung vorgesehene Reduzierung auf 50 Prozent in Aussicht. Der Bedarf würde sich dann auf rund 28 Stellplätze verringern.
Die Ausschussmitglieder schlossen sich den Vorschlägen und Ausführungen der Bauverwaltung an. Das Votum dafür fiel einstimmig. (spr)
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