Ja zur Sanierungsvariante

Egal welche Variante: Die Gerfriedswelle an der Sportallee (Bild) bleibt an seinem bisherigen Standort bestehen. Allerddings muss die dortige Lärmproblematik erfolgreich in Angriff genommen werden. Foto: Stadt Gersthofen

Der Werkausschuss der Stadt Gersthofen hat sich in der Frage nach der Bäderentwicklung positioniert. Die Mitglieder entschieden sich mehrheitlich für zwei Varianten: einmal für die Aufrechterhaltung der bestehenden Konzeption und die damit verbundene Sanierung von Gerfriedswelle und Hallenbad sowie zweitens für das Kombibad an der Sportallee.

Der „Arbeitskreis Bäder, Schulen, Sportstätten“ hatte sich in der Vergangenheit in mehreren Sitzungen mit der Thematik der Bäderentwicklung beschäftigt. Hintergrund dazu war unter anderem der Sanierungsbedarf der Gerfriedswelle an der Sportallee und des Hallenbads an der Brucknerstraße. Bei beiden Freizeiteinrichtungen nagt kräftig der Zahn der Zeit. Sanierungsbedarf ist dringend geboten.
So wurden mögliche Potenziale anderer Standorte und positive Effekte für die Finanzierung eines Neubaus untersucht. Zudem wurde auch die Fragestellung diskutiert, welche Auswirkungen auf die Bädernutzung die zukünftige Entwicklung der Stadt Gersthofen hat.
Aufgrund der Vielzahl der Szenarien war man sich im Arbeitskreis darüber einig, dass eine tiefere Planung mit allen Szenarien zeitaufwendig und kostenintensiv sei. Deshalb wurde die Thematik nun in den Werkausschuss verlagert, um dort eine Reduktion der Varianten, die detaillierter geprüft werden sollen, vorzunehmen.

Insgesamt sechs Szenarien

In diesem Zusammenhang entwickelte der Arbeitskreis insgesamt sechs Szenarien: 1. Die Aufrechterhaltung der bestehenden Bäderkonzeption und die Sanierung von Hallen- und Freibad je nach technischer Notwendigkeit. 2. Neben der Sanierung von Hallen- und Freibad zusätzlich eine Attraktivitätssteigerung im Kinderbereichs des Hallenbads. 3. Die Sanierung des Freibads plus Neubau eines attraktiveren Hallenbads am Standort des Freibads. 4. Der Neubau des Hallenbads an der Sportallee bei gleichzeitiger Reduzierung des Freibadangebots durch eine Verkleinerung des Warmwasserbereichs. 5. Der Neubau beider Bäder an einem Standort nördlich der Thyssenstraße. 6. Ein eigenständiger Neubau des Hallenbads an der Sportallee und die Sanierung der Gerfriedswelle.
Bei der Sanierungsvariante empfahl der Arbeitskreis eine bauliche Prüfung der Gebäudesubstanz vornehmen zu lassen. Bei den vorgeschlagenen Szenarien ging das Gremium nämlich von einer intakten Substanz der Bäder aus.

Kein Bau auf der „grünen Wiese“

Da die Gerfriedswelle nunmehr am alten Platz erhalten werden soll, müssen aufgrund der dortigen Lärmproblematik detaillierte Untersuchungen durchgeführt und eventuell Sofortmaßnahmen eingeleitet werden, um den zukünftigen Betrieb des Freibads zu gewährleisten. Nicht weiter verfolgt wird damit ein kostspieliger Neubau von Hallen- und Freibad auf der „grünen Wiese“. (spr)
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