Raute für drei CSU-Urgesteine

Erhielten vom CSU-Ortsverband Gersthofen die bronzene Raute verliehen: (von links) Rosa Mayer, Erwin Fath und Rosie Lemberger. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Der CSU-Ortsverband zeichnete drei Mitglieder mit der bronzenen Raute aus. Diese höchste Auszeichnung, die ein CSU-Ortsverband vergeben kann, ging an Rosie Lemberger, Rosa Mayer und Erwin Fath. Damit wurden sie für ihre langjährige Treue und ihr kommunalpolitisches Engagement geehrt.

Rosie Lemberger trat im Juni 1983 in die CSU ein und engagierte sich dort sowohl im Ortsverband als auch in der Frauen-Union (FU). Zwölf Jahre lang, von 1989 bis 2001, war sie stellvertretende Ortsvorsitzende, von 1987 bis 2001 FU-Chefin. 1984 wurde sie erstmals in den Stadtrat gewählt. Diesem Gremium gehörte sie bis 2002 an. Von 1990 bis 2002 hatte sie zudem den Posten der Vize-Fraktionsvorsitzenden inne.
Bei der Laudatio hob CSU-Ortschef und zweiter Bürgermeister Stefan Buck hervor, dass sich Rosie Lemberger „Immer mit ganzem Herzen“ engagiert habe. „Sie behauptete sich zu ihrer Zeit mit großem Sachverstand als einzige Frau in der Männerdomäne Bauausschuss“, so Buck. Zudem leitete sie den Arbeitsausschuss Jugendarbeit. „Als ehrenamtliche Referentin für den Bereich Sozialarbeit war sie mit umfassender Kompetenz und Glaubwürdigkeit zuverlässiges Verbindungsglied und Ansprechpartnerin zwischen Verwaltung und Bürger“, betonte Buck.

Mit viel Herzblut

Rosa Mayer, im September 1989 in die CSU eingetreten, war von 2001 bis 2009 stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende und Leiterin der Frauen-Union. Dem Stadtrat gehörte sie von 1996 bis 2014 an, dabei fungierte sie von 2002 ab als Vize-Fraktionssprecherin.
„Herzblut, Engagement, Überzeugungskraft, Beharrlichkeit, Selbstbewusstsein und Ausdauer kennzeichnen die Lebenseinstellung der waschechten Gersthoferin“, bekundete Buck in seiner Laudatio.
Während ihrer Stadtratstätigkeit sei sie wegen ihres großen Engagement für Friedhöfe und Kirchen „Mutter Kirche“ genannt worden. „Beispielhaft steht für einen ihrer erfolgreichen Einsätze die Sanierung der St. Emmerams-Kapelle“, so Buck.

Meister der perfekten Organisation

Erwin Fath stieß im Februar 1976 zur CSU. Von 1977 bis 1978 war er Schriftführer, von 1978 bis 1983 CSA-Vorsitzender, von 1985 bis 1997 sowie von 2001 bis 2002 Ortsvorsitzender. Außer diesen Funktionen gehörte er als Beisitzer der CSU-Vorstandschaft an und war auch überörtlicher Delegierter. Einen Sitz im Stadtrat hatte er von 1990 bis 2014, wobei er von 2011 bis 2014 als Fraktionsvorsitzender auftrat.
Stefan Buck bezeichnete Erwin Fath als „Meister der perfekten Organisation“ und „Mann der klaren Entscheidungen und Prinzipien“. „Die zuverlässige Erledigung von Aufgaben forderte er mit seinem bekannten und mitunter belächelten Hinweis ,Erwarte Bericht‘ ein“, so der Laudator schmunzelnd. Seit Gründung des CSU-Ortsverbands im Jahr 1946 sei Erwin Fath mit 13 Jahren Amtszeit Rekordhalter unter den bisher elf Vorsitzenden. (spr)
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