SPD stärkt Wörles Einstellung

Bei der jüngsten Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Gersthofen stand auch die Bebauung des sogenannten „Lochs“ in der Innenstadt auf der Tagesordnung. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten hervor.


Ortsvereinsvorsitzende Janine Hendriks begrüßte dabei, dass wieder Leben in die Sache komme. Wörtlich meinte sie: „Gersthofen hat diesen Zustand, der dem Image und dem Gesamtbild der Stadt nicht entspricht, nicht verdient“.

Kein Verständnis für Investor

In der Medienerklärung verdeutlichte die SPD auch die eigene Erwartungshaltung zum geplanten Einkaufszentrum „Forum“ an den Stadtrat und Bürgermeister Michael Wörle. Sie gehe in die Richtung, dass stilistisch die Bebauung auf der Westseite der Donauwörther Straße sich der gegenüberliegenden Bebauung der Ostseite anpasst und somit ein Ambiente bildet, in dem auch die Strasser-Villa ihren Platz hat. Weiter heißt: „Die Tatsache, dass ein privater Investor einen derartigen Druck ausübt und über Grundstücke verfügen möchte, die sich nicht in seinem Besitz befinden, trifft auf allgemeines Unverständnis innerhalb der Vorstandschaft.“
Positiv wertet die SPD die Positionierung des Bürgermeisters in einer der jüngsten Sitzungen (wir berichteten). Dort sprach sich der Rathauschef klar für die Einbeziehung der Meinung der Bürgerschaft mittels eines Bürgerbegehrens aus. Diese spreche, so die SPD-Vorsitzende, für seine demokratische und offene Einstellung. Die Position Wörles und sein Ja zum Erhalt der Strasser-Villa sei absolut in Ordnung, erklärt die SPD-Vorstandschaft. (spr)
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.