Stefan Buck bleibt an der Spitze der Gersthofer CSU

v.l.n.r.: Matthias Götz, Ortsvorsitzender Stefan Buck, Michaela Rogg und Michael Fendt
Gersthofen. Bei den satzungsgemäßen Neuwahlen des CSU-Ortsverbandes Gersthofen wurde zweiter Bürgermeister Stefan Buck mit einem großen Vertrauensbeweis als Ortsvorsitzender für weitere zwei Jahre bestätigt. Neu in die Riege der drei gleichberechtigten Stellvertreter wurde Stadtrat Michael Fendt gewählt. Günter Bugar kandidierte auf eigenen Wunsch für dieses Amt nicht mehr. Wie bisher bleiben Michaela Rogg und Matthias Götz auch die weiteren stellvertretenden Vorsitzenden. Die Kassengeschäfte führt künftig neu Anton Krieger als Schatzmeister und als Schriftführer ist wie bisher Karl-Heinz Wagner tätig.

Mit Prof. Dr. Frank Arloth, Michael Rehberger, Rudolf Birle, Günter Bugar, Wolfgang Hadwiger, Max Lenz, Michael Seitz, Stefan Langer und Johanna Oehler komplettieren neun Beisitzer die Ortsvorstandschaft. Bei allen Wahlen demonstrierten die Versammlungsteilnehmer große Geschlossenheit. Als Gäste waren Staatssekretär MdL Johannes Hintersberger und Landrat Martin Sailer anwesend.

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Ortsvorsitzender Stefan Buck an viele zurückliegende Aktivitäten, angefangen vom Basisdialog mit Ministerpräsident Horst Seehofer in der Stadthalle im Juli 2016 bis hin zu regelmäßigen Politischen Stammtischen und Ortsteilbesuchen. Mit den CSU-Abgeordneten von Bund und Land, MdB Hansjörg Durz und Staatssekretär MdL Johannes Hintersberger, gab es die Veranstaltungsangebote „Politik im Biergarten“ und „Bericht aus Berlin“ für die Mitglieder und die Öffentlichkeit. „Solche Angebote, um durch Diskussionen mit den Mandatsträgern direkt an der politischen Willensbildung mitzuwirken, stoßen leider nicht auf das eigentlich gewünschte Interesse“, bedauerte Stefan Buck. „Aufgabe muss es deshalb sein, mit neuen Ideen vermehrt das Mitgliederinteresse und die öffentliche Wahrnehmung zu wecken. Dies ist beispielsweise mit der 70-Jahr-Feier des CSU-Ortsverbandes als ein Highlight hervorragend gelungen, so Buck. Da gab es für die Organisation dieser Veranstaltung noch einmal besonderes Lob vom Ortsvorsitzenden an Günter Bugar und Karl-Heinz Wagner.

Ausblickend werden für die Gersthofer CSU die anstehenden Wahlen für den Bundestag im kommenden September und die Landtagswahl im nächsten Jahr wieder engagierte Wahlkampfaktivitäten erfordern, um“, so Ortsvorsitzender Stefan Buck, „für die CSU die besten Ergebnisse zu erzielen“.

Da die Amtszeit der neu gewählten Ortsvorstandschaft bis in das Jahr 2019 reicht, wartet auf sie in den nächsten zwei Jahren wichtige vorausschauende Weichenstellungen. Denn in der Feststellung, dass im Rathaus nach der Wahl in 2014 jetzt Halbzeit ist, rückt die Kommunalwahl im Jahr 2020 daher bereits in den Fokus. „Und da wollen wir strategisch und personell bestens aufgestellt sein, denn unser erklärtes Ziel ist es, wieder an erfolgreiche CSU-Zeiten anzuknüpfen“, so Stefan Buck kämpferisch.

Fraktionsvorsitzender Max Poppe berichtete über Aktuelles aus dem Stadtrat. Beim Thema Neubau des Gymnasiums gab er klar zu verstehen, dass die CSU- Fraktion alles daran setzen wird, eine zukunftsweisende Lösung für den Standort Gersthofen zu unterstützen. „Wenn der Landkreis als Sachaufwandsträger über einen Neubau nachdenkt gilt es, dies mit einem geeigneten städtischen Grundstück, wie etwa dem Festplatz zu unterstützen“. In diesem Zusammenhang bemängelte Max Poppe auch, dass in den letzten Jahren keinerlei aktive Flächenbevorratung mehr erfolgt ist. „In der laufenden Legislaturperiode und auch davor wurde kein einziger Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche mehr gekauft, dies rächt sich nun“. Anstelle Ackerland als Tausch- bzw. zukünftige Ausweisungsfläche zu erwerben hat die Stadt lediglich gewerbliche Grundstücke zu hohen Preisen am freien Markt gekauft. „Hier ist keinerlei Strategie erkennbar, obwohl dies aus unserer Sicht zu den Kernaufgaben des Bürgermeisters und seiner Verwaltung gehört“, so Max Poppe.
Landrat Martin Sailer sprach in seinem Wortbeitrag den wichtigen Themen Wirtschaftsstandort, Gesundheitsfürsorge und Bildung als Schulbauprojekte für den Landkreis Augsburg eine herausragende Bedeutung zu. „Wir schaffen durch Unternehmensansiedlungen nicht nur Arbeitsplätze, dazu gibt es auch noch Gewerbesteuereinnahmen für die Kommunen. Weil die Uniklinik dank Ministerpräsident Seehofer nun kommt, sind in vielen Bereichen positive Impulse und Entwicklungen zu erwarten. Und wenn aktuell von Gersthofen aus nunmehr ein Grundstücksangebot für einen Gymnasiumneubau signalisiert wird, dann wird der Landkreis trotz einer bereits fortgeschrittenen Sanierungsplanung dieses Angebot selbstverständlich ganz genau prüfen“, so Landrat Sailer.
MdL Johannes Hintersberger bestätigte, dass es zwischen der Gersthofer CSU und ihm als zuständiger Landtagsabgeordneter in der Arbeit für die Stadt Gersthofen und die Region eine gemeinsame Chemie gibt. Er stellte außerdem heraus, dass das Ehrenamt in der Politik besonders wichtig für eine lebendige Demokratie ist. Sein Dank galt deshalb denen, die sich bei den Wahlen wieder für Ämter zur Verfügung stellen.
Die Berichte der CSU-Arbeitsgemeinschaften, Patrick Haas für die Junge Union, Maria Förg für die Frauen-Union und Stefan Buck in Vertretung von Sabine Scheich für die Senioren-Union, waren inhaltlich gekennzeichnet von vielen Aktivitäten mit gesellschafts- und sozialpolitischen Themen, von sozialem Engagement und öffentlichen Auftritten.
Noch weitere Wahlergebnisse: Als Kassenprüfer wurden Kerstin Huber und Benjamin Knauth, als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung Dr. Frank Arloth, Stefan Buck, Michaela Rogg, Günter Bugar, Michael Fendt, Matthias Götz, Michael Rehberger, Sabine Scheich und Karl-Heinz Wagner gewählt. (khw)

Karl-Heinz Wagner 03. Mai 2017
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