Votum für die billigste Variante

Das städtische Tiefbauamt plant wegen Schäden an der Asphaltdecke heuer eine Sanierung der Welser-, Otto-Hahn- und Ziegeleistraße. Dazu wurde den Mitgliedern des Bauausschusses drei Varianten vorgestellt. Das Gremium entschloss sich mit großer Mehrheit für die billigste Maßnahme.

Um den Ist-Zustand der Straßen und der vorhandenen Asphaltstärken zu ermitteln, wurde eine Vielzahl von Untersuchungen durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse und der vorhandenen Schadensbilder an der Asphaltdeckschicht erarbeitete ein Ingenieurbüro schließlich drei Sanierungsvarianten.
Die Variante 1 - ein kompletter Neubau - beinhaltete den Ersatz des bestehenden, asphaltgebunden Oberbaus sowie die Herstellung eines erforderlichen Asphaltoberbaus auf Grundlage der vorliegenden Verkehrsbelastung mit einer Nutzungsdauer von 30 Jahren. Die gesamte Baukostenschätzung beläuft sich hier auf 1,937 Millionen Euro.
Die Variante 2 untersuchte den teilweisen Ersatz der vorgenannten Ausführungen. Das heißt: Neubau nur in Teilbereichen plus Sanierung. Dieses Projekt schlägt mit 1,117 Millionen Euro zu Buche. Sowohl bei der ersten als auch der zweiten Variante wären die Anlieger der Straßen beitragspflichtig.

Auch für Anlieger die billigste Variante

Die Variante 3 ist eine ausschließliche Sanierung und damit eine reine Erhaltungsmaßnahme. Sie umfasst die Erneuerung der bestehenden Asphaltdeckschicht, den bereichsweisen Ersatz des gesamten asphaltgebunden Oberbaus und die Herstellung sowie eine Asphaltdecke auf Grundlage der vorliegenden Verkehrsbelastung. Diese Baumaßnahme ist mit geschätzten Kosten in Höhe von 841.000 Euro die billigste.
Der Bauausschuss votierte für die dritte, nichtbeitragspflichtige Variante. Das Gremium beauftragte die Stadtverwaltung, die Entwurfsplanung zu erarbeiten. (spr)
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