Weniger versiegelte Flächen

Die Stadt Gersthofen hat die Niederschlagswasserberechnung neu kalkuliert. Dabei wurde der Hebesatz neu festgesetzt. In diesem Zusammenhang wurden die Gebühren erhöht.

Bei der Berechnung sei eine Minderung der bei der ursprünglichen Kalkulation festgestellten versiegelten Flächen von 2,5 Millionen auf 1,7 Millionen Quadratmeter zum jetzigen Zeitpunkt festgestellt worden, teilt die Stadt mit.
Die Kommune erläutert auch die große Differenz der Versiegelungsflächen. „Als mit den ursprünglichen Ermittlungen der Berechnungsgrundlagen begonnen wurde, erhielten die Bürger Fragebogen, um die versiegelten und nichtversiegelten Flächen mitzuteilen“, erklärt die Stadt. Diese Mitteilung sei oftmals erst nach der Kalkulation oder nach Versand der Bescheide erfolgt.

Sickergruben errichtet

Somit war für die Stadt eine Berücksichtigung der vermindernden Flächen in der Kalkulation nicht mehr möglich. Außerdem hätten sich in den letzten Jahren viele Bürger und Firmen für die Errichtung von Sickergruben auf ihren Grundstücken entschieden, um die versiegelten Flächen zu minimieren, so die Kommune weiter.
Die Minderung der versiegelten Flächen verursachte schließlich seit der Einführung der Niederschlagswassergebühr eine Unterdeckung von 563.000 Euro. Zudem stiegen die laufenden Kosten im Vergleich zur ersten Kalkulation erheblich. Weiter seien in dem neuen Betrag die bis 2018 anstehenden Kosten in Millionenhöhe für die geplante Kanalsanierung mit eingeflossen, betont die Kommune.
Die Kalkulationen zur Niederschlagswasserberechnung liegen zu den Öffnungszeiten des Gersthofer Rathauses im Zimmer 27 zur Einsichtnahme aus. (spr)
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