Zerstörung der Alltagsmenschen: Gersthofer Bürgermeister schreibt an "Vollpfosten"

Opfern von Vandalen: die Gersthofer Alltagsmenschen. Foto: Dimitrios Pazaitis

Gersthofens Bürgermeister Michael Wörle wendet sich mit ungewöhnlich harten Worten an die Randalierer, die Figuern der Alltagsmenschen zerstört haben. Auf "facebook" spricht er die Täter mit "Liebe Vollidioten und Asoziale" an.

Gersthofens Bürgermeister Michael Wörle hat sich auf seiner "facebook"-Seite an die Randalierer gewandt. Er wählt dazu krasse Worte.

"Liebe Vollidioten und Asoziale!", steigt Wörle ein, "wenn Ihr glaubt, dass die erneute Zerstörung einer unserer Figuren der Ausstellung 'Alltagsmenschen' cool sei, muss ich euch enttäuschen. Diese Aktionen sind sinnlos, niveaulos und einfach nur primitiv. Zumal könnt Ihr Euch der Tat nicht brüsten. Denn bei einer Belohnung von 1000 Euro könnt ihr es nicht mal den Kumpels erzählen. Ihr 'Vollpfosten'." Dahinter setzt Wörle einen gesenkten Daumen.

Der Post gefällt über 100 Leuten, über 300 haben ihn geteilt. Die meisten sind begeistert: Peter Kraffczyk kommentiert etwa: "Klasse post Herr Bürgermeister". "Gut gebrüllt Mike!", lobt Johannes Kopp. Sarah Lettieri lobt: "Hammer Post!!!!! Endlich mal ne richtige Ansage".

Ramona Ergin sieht das ein wenig anders. "So eine Wortwahl von einem Bürgermeister", schrieb sie unter den Post.
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