Internationale Leckerbissen

Herzhafte und süße Speisen standen auf dem Speisezettel des Internationalen Buffets, das die Kenianerin Lea Neu organisiert hatte. Viele Besucher haben schon lange auf die Gelegenheit gewartet, wieder neue und fremdartige Gerichte probieren zu können. Der Andrang war groß, die Köchinnen freute es. Foto: privat


Gäste, die zum Internationalen Buffet im Rahmen der Kulturtage in Gessertshausen wollten, mussten nur ihrer Nase folgen. Der außergewöhnliche Duft fremdartiger Gewürze lag in der Schwarzachhalle in der Luft. Unter Leitung der Kenianerin Lea Neu hatten sich zwölf Frauen aus aller Herren Länder zusammen gefunden, um für das Internationale Buffet die Kochlöffel zu schwingen. Ob aus Indonesien, Kasachstan, Rumänien, Italien, Spanien, den Philippinen und Kenia, jede der Frauen hatte besondere Leckerbissen ihrer Heimat aufgetischt. Dafür wurden teils gar Gewürzeund Zutaten aus den Heimatländern geordert. So manche der Köchinnen begnügte sich nicht mit einem Gericht allein, sondern stellte ihr Heimatland mit zwei oder drei Spezialitäten vor. So mancher weit gereiste Gast fühlte sich bei den fremdartigen Speisen an so manche Urlaubsreise erinnert. Sie griffen gerne zu bei gebratenen Nudeln auf indonesische Art, einem asiatischen Dessert mit Kokosmilch, Pilaw, gefüllten Paprika, Zucchini und Auberginen mit Reis, einer Art Krautwickel aus Rumänien, kleinen gebratenen Fischen aus Griechenland und Gebäck aus Brasilien. Jedes Gericht fand seinen Liebhaber.

"Binnen zwei Stunden war alles ausverkauft", freute sich Lea Neu über den grandiosen Erfolg. Sie selbst hatte Entenbrust mit Erdnussbutter, ein Gericht aus ihrer Heimat Kenia, zubereitet. Besonderen Anklang, so erzählt sie, haben die viele Süßigkeiten aus Russland gefunden. Auch die teilnehmenden Frauen waren sehr zufrieden mit dem Buffet.

Sie alle freuten sich in Gessertshausen ein Stück ihrer Heimat vorstellen zu können. "Ich bin zufrieden, es war so schön wie nie", erklärte Neu und ist sich sicher, dass es dieses Angebot trotz seines Erfolgs nur alle zwei Jahre bei den Kulturtagen Gessertshausens geben soll. "Es wird sonst langweilig", fürchtet die Organisatorin. (Jutta Kaiser-Wiatrek )
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