Startschuss für das Bürgerhaus

Die Lücke zwischen Kindergarten und Schule soll künftig mit einem Verbindungsbau geschlossen werden. Dieser wird als Bürgerhaus für Kindergarten, Mittagsbetreuung und Vereine genutzt werden. Foto: Jutta Kaiser-Wiatrek


In Bälde soll die Lücke zwischen Kindergarten und Schule mit einem Verbindungsbau gefüllt werden. Ein multifunktionales Bürgerhaus wird hier entstehen. "Der Bauplaner hat dem Gemeinderat Ideen vorgestellt, um die verschiedenen Raumbedarfe geschickt umzusetzen.

"Ich glaube, dass wir bald ein Bürgerhaus haben werden, dass die Lebensqualität im Ort ein weiteres Stück verbessern wird", freut sich Bürgermeisterin Claudia Schuster. Fünf Architekten hatten ihre Vorstellungen von der Ausführung eines modernen Bürgerhauses, basierend auf dem Vorkonzept von Manfred Kopp abgegeben. Der Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des Bauprojekts wurde inzwischen gefasst und in der Gemeinderatssitzung beschlossen.

Als nächster Punkt steht nun die Feinplanung an. Festgelegt werden muss die Raumaufteilung. Klar ist zunächst, dass die Kindergartenkinder im Erdgeschoss untergebracht werden sollen. Noch sind sie in einem Container untergebracht, dessen Betriebserlaubnis allerdings begrenzt ist. "Es muss nun geprüft werden, welche Gruppe wie viel Raum benötigt", so Schuster. Genutzt werden soll das Gebäude mit maximalem Synergieeffekt. Das Konzept fand insgesamt überwiegend Zustimmung.

Während große Vereine wie der Sportverein oder die Freiwillige Feuerwehr bereits an anderer Stelle gut untergebracht sind, braucht der Musikverein Gessertshausen, der keine eigenen Räume hat, dringend Übungsräume. Bisher ist er sehr beengt in der Schwarzachtalhalle untergebracht. Raumbedarf besteht auch für Krabbelgruppen, VHS-Kurse, Frauentreffs und Seniorengruppen.

Auslöser zum Thema Bürgerhaus war der Jugendbeirat, der auf seiner Suche nach eigenen Räumen auf ein großes Defizit in der Gemeinde stieß und erfahren musste, dass es anderen Gruppen ganz genauso ging. Die Mitglieder wandten sich daraufhin an den Gemeinderat. Dadurch entstand schließlich die Idee eines Bürgerhauses.

Ein wichtiges Thema hinsichtlich des Platzbedarfs im neuen Bürgerhaus ist auch die Nutzung durch den Kindergarten sowie der Mittagsbetreuung und der Grundschule.

Angeboten soll weiter eine Bürgermensa der verschiedenen Generationen werden. Hier sollen die Kinder von Kindergarten und Schule, Senioren, die keine Lust haben zu kochen oder etwas Gesellschaft suchen oder die Mitarbeiter des Rathauses, gemeinsam zu Mittag essen können. "Wir werden ein offenes Konzept unter dem Stichwort ,Mehrgenerationenhaus' verfolgen", erklärt Bürgermeisterin Schuster. Für das Projekt erwartet sie Zuschüsse von der Regierung von Schwaben. Der Rest wird aus der Haushaltskasse genommen. D neuen Bewohner des Hauses, die verschiedenen Vereine, wollen kräftig mit anpacken. (Jutta Kaiser-Wiatrek )
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