Amtsantritt in Gessertshausen: Bürgermeister frisch und entspannt

Ganz junge Gessertshauser Bürger freuen sich über den neuen Bürgermeister: Der zehnjährige Julian hat Jürgen Mögele eine selbst gebastelte Gratulationskarte überreicht. Foto: Jutta Kaiser-Wiatrek


"Es wird eine gute Sache", erklärte Jürgen Mögele im Hinblick auf seine kommende Amtszeit. Vergangene Woche legte er den Amtseid ab und trat damit offiziell das Amt als Bürgermeister der Gemeinde Gessertshausen an.

Frisch und entspannt wirkt der neue Chef im Rathaus. "Der Wahlkampf hat mich nicht im Geringsten angestrengt", blickt er zurück. Die Vorstellungstour begann er in seinem Wohnort Margetshausen und in Döpshofen, wo seine Eltern leben. "Da kannten mich bereits alle Einwohner, so dass die Tour zum Heimspiel wurde", erklärt er. Aber auch die Besuche der restlichen Haushalte in den verschiedenen Ortsteilen hat er entspannt absolviert. Immer auf dem Fahrrad unterwegs, sah er diese Touren als sein ganz eigenes Fitnessprogramm. Das liegt jetzt längst hinter ihm und nach seiner Wahl zum Bürgermeister und dem Amtsantritt stellt er fest, dass sich das Leben doch total verändert hat.

Aber das findet er interessant. Auch dass er als außertourlich gewählter Bürgermeister keine Einführungsseminare, wie sie für neue Bürgermeister gewöhnlich angeboten werden, in Anspruch nehmen kann, bringt ihn nicht ins Schwitzen. Auch hier lässt er es ruhig angehen frei nach dem Motto "Learning by doing". Einige Unterstützung hat er von Landrat Martin Sailer erfahren, der ihm nach der Wahl ermöglichte sämtliche Abteilungen des Landratsamts zu durchlaufen und erste Kontakte zu knüpfen.

Mögele weiß, dass ihn in den nächsten sechs Jahren Aufgaben erwarten, deren Lösung nicht immer ganz einfach sein wird. Das Trinkwasserproblem der Gemeinde wird ihn wohl noch einige Jahre begleiten.

Besonders freut sich Mögele auf die künftigen Treffen mit den Bürgern. Einige Gratulationsbesuche zu Jubiläen stehen bereits an, erzählt er. Das ist für ihn die schöne Seite des Berufes, die er genießt. Keine Angst hat Mögele, dass unter seinen neuen vielfältigen Aufgaben sein Familienleben leiden könnte.

"Meine Frau und ich haben schon immer mit unseren beiden Töchtern gerne an Dorf- und Pfarrfesten und anderen Veranstaltungen in der Gemeinde teilgenommen, das wird sich auch jetzt nicht ändern", sieht er sich von seiner Familie gut unterstützt. "Amt und Familie werden sich bestens einpendeln", ist er sich sicher. (Jutta Kaiser-Wiatrek )
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