Vorbereitungen für Hermes-Gelände bei Graben sorgen für Dreck auf der A 30

Die Fahrbahn A 30 von Graben bis zur B17 war stark verschmutzt. Die Polizei hat nun Maßnahmen ergriffen. (Foto: Symbolbild)
Seit Anfang der Woche wird die Humusschicht des zukünftigen Hermes-Geländes zwischen den Logistikzentren DHL und Lidl abgetragen und mit schweren Fahrzeugen auf benachbarte landwirtschaftliche Flächen ausgebracht. Dies hatte in einem Teilstück der A 30 erhebliche Verschmutzungen zur Folge, nachdem die Böden nicht mehr gefroren waren.

Bei einer polizeilichen Überprüfung wurde vom Bauleiter und den eingesetzten Lohnunternehmern angegeben, dass „alles passen“ würde. Dem war leider nicht so, teilt die Polizei Schwabmünchen nun mit.

Die notwendige verkehrsrechtliche Anordnung war nicht vor Beginn der Maßnahme eingeholt worden. Auf Anordnung der Polizei musste der verschmutzte Streckenabschnitt durch Verkehrszeichen abgesichert werden, um Steinschläge und Verkehrsunfälle zu vermeiden. Die benutzten Transportfahrzeuge hatten Überbreiten, die nur für den landwirtschaftlichen Verkehr zulässig wären. Bei dieser Maßnahme handelt es sich allerdings um einen gewerblichen Gütertransport, bei dem eine Transportlizenz nach dem Güterkraftverkehrsgesetz notwendig ist. Außerdem wurde bei einem Fahrer festgestellt, dass er die hierzu erforderliche Fahrerlaubnis nicht besaß. Die Polizei in Schwabmünchen ermittelt nun unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und der Ermächtigung hierzu durch den verantwortlichen Unternehmer.

Die Straße wird regelmäßig durch eine Hochleistungsreinigungsmaschine gereinigt, bis die Arbeiten erledigt sind.
(pm)
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