Selten gezeigte Oper im Theater

"Der König Kandaules" heißt die Oper von Alexander Zemlinsky, die am Sonntag, 27. September, um 19 Uhr Premiere im Großen Haus des Augsburger Theaters feiert.

König Kandaules besitzt so viele Reichtümer, dass er sein Glück mit allen teilen möchte. Auch die Schönheit seiner Frau Nyssia sollen alle sehen können, was diese ablehnt und sich stets nur verschleiert zeigt. Bei einem Gelage zwingt Kandaules sie, sich vor den Gästen zu entblößen. Zeuge dieser Szene wird auch ein armer Fischer, Gyges, der seine eigene Frau erschlägt, als er erfährt, dass sie sich mit einem der Gäste eingelassen hat. Kandaules lädt Gyges daraufhin ein, mit Hilfe eines Ringes, der den Träger unsichtbar macht, die Nacht im Zimmer seiner Frau zu verbringen. Als diese den Betrug entdeckt, nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

Das Werk Zemlinskys wurde erst 1996 uraufgeführt, da ein großer Teil nur in musikalischen Skizzen vorlag. Augsburg zeigt die selten gespielte Oper in der begonnenen Reihe, vergessene Werke von emigrierten Künstlern wieder zu entdecken.

Augsburgs neuer Generalmusikdirektor Domonkos Héja hat die musikalische Leitung, Søren Schuhmacher führt Regie mit dem Konzept des erkrankten Lorenzo Fioronis.
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